Titel

Jährlich vermitteln wir bis zu 60 Titel aus den Bereichen ernste Literatur, Unterhaltung und Suspense, populäres Sachbuch, lustiges Taschenbuch und Jugendbuch. Hier präsentieren wir eine Auswahl.

Atlas mondial des préjugés

Yanko Tsvetkov

les arènes (2017)
Populäres Sachbuch, 112 Seiten

Les préjugés ont la vie dure.
La montée des populismes, les tensions aux frontières, les replis nationaux sont le terreau des idées reçues et des préjugés.
Comme le rire et l’humour sont parfois plus efficaces que de longs discours, ce livre est un atlas d’un genre nouveau où chaque carte porte un regard satirique, souvent décalé et toujours drôle sur les idées que les peuples se font de leurs voisins.
Pour cette nouvelle édition actualisée, l’auteur a imaginé 15 nouvelles cartes, dont le monde selon Vladimir Poutine, Donald Trump ou Marine Le Pen. On trouvera également, outre les grands stéréotypes qui collent à la peau de chaque pays, l’inventaire des préjugés sur les talents culinaires de nos voisins, sur les homosexuels ou encore les réfugiés syriens.
Un livre qui parle des autres et qui finalement nous apprend beaucoup sur nous-mêmes.

111 Gründe, die Düsseldorfer EG zu lieben

Bernd Schwickerath & Christoph Ullrich

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Populäres Sachbuch, 312 Seiten

Die Düsseldorfer EG ist vielleicht kein Weltkulturerbe, auch wenn der Verein einst versucht hatte, in die erlauchte Runde großer Denkmäler aufgenommen zu werden. Doch es ist egal, ob der ehemalige »FC Bayern des Eishockeys« wirklich von herausragender Bedeutung für die Menschheitsgeschichte ist: Wer sich für das Spiel um die kleine schwarze Scheibe interessiert, kommt am achtfachen Deutschen Meister von der legendären Brehmstraße nicht vorbei.
Kein Club begeistert so sehr wie die DEG, kein Club – auch das gehört zur Wahrheit – hat sich ähnlich viele Skandale geleistet, kein Club ist so verhasst wie die »arroganten Schnösel aus der Schickimicki-Stadt am Rhein«.
»111 Gründe, die Düsseldorfer EG zu lieben« erklärt das Phänomen des wahrscheinlich glamourösesten deutschen Vereins jenseits des Fußballs.

Big World

Mary Miller

dtv (2017)
Storys, 192 Seiten

Was passiert, wenn man die Liebe immer beim Falschen sucht?
Ein heruntergekommener Wohnwagen, ein Wasserfleck an der Zimmerdecke, ein Luftgewehr – es sind unscheinbare Dinge, die in Mary Millers Erzählungen den Kern einer Geschichte enthüllen: die Sehnsucht nach einem anderen Leben, die Angst, dass es keine Zukunft gibt, Lieblosigkeit und Gewalt. Dass die jungen Frauen dieser Storys in ihrer Welt verloren sind, dass Sex, Alkohol und Drogen diesen Zustand nur vorübergehend kaschieren, wer wollte daran zweifeln. Sie sind attraktiv, aber von der rauen Sorte, sie wissen, »hübsch« macht das Leben nur noch komplizierter – sie teilen aus, sie wehren sich und lassen sich nichts vormachen. Die ›Big World‹, die schöne große Welt, die ihnen der Vater einst fürs Leben versprochen hatte, erweist sich als ein Ort von Schmerz, Einsamkeit und Langeweile, und das zahlen sie dieser Welt und den Männern, die sie so gerne lieben würden, heim.

»Komischer Deprimismus, das ist die Formel dieser Geschichten, etwas gleichtönend zwar in der schmetterlingshaften Unterwürfigkeit all dieser verwunderten Frauen. Doch wer liest Erzählungsbände schon am Stück? Man sollte sie sich einteilen. Jede Woche eine Depression aus Texas.«
Der Spiegel, Volker Weidermann

»Das ist die große Welt nach Mary Miller, schäbig und desolat, gekonnt zusammengeschnurrt auf kleine, gemeine und hintersinnige poetische Geschichten. We are all born to die.«
taz, René Hamann

How to survive Schule

Sebstian Böhm

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Sachbuch, 256 Seiten

Es ist bedauerlich, dass der Buchtitel Odyssee bereits vergeben ist, denn er würde wohl sinnbildlich für die kuriose Schullaufbahn von Autor Sebastian Böhm stehen, die diesem Ratgeber zugrunde liegt.
Aufgrund verschiedener Umwege ist Böhm jedoch umso mehr dafür prädestiniert, dem Leser bei der Bewältigung grotesker Facetten unserer Bildungslandschaft beizustehen. Viele Jahre der Erfahrung – mancher wird sagen: zu viele – haben gezeigt, dass niemand diesen irren Lebensabschnitt ohne kompetente Hilfe meistern kann.
Begeben Sie sich also in die kompetenten Hände eines absoluten Schul-Profis, der Ihnen nicht nur sagen kann, wie Sie mit Bonzen-Kindern, verstrahlten Schulpsychologen und zugekifften Hampelmännern umgehen müssen, sondern der auch über tatsächlich hilfreiche Empfehlungen für Ihr weiteres (Schul-)Leben verfügt.

Aussichten sind überschätzt

Rosemarie Poiarkov

Residenz (2017)
Roman, 256 Seiten

Auf einem Flohmarkt findet Luise einen Wachszylinder, mit dem vor über 100 Jahren Ton aufgezeichnet wurde. Die Beschriftung nennt ein Datum: 1903, und den 2. Bezirk in Wien, wo auch Luise wohnt. Was sagt die ferne Stimme? Wie hören wir zu und was sind wir bereit zu verstehen? Diese Fragen begleiten alle Figuren: Luises Lebensgefährten, den Tonarchivar Emil, der es liebt, das Knacken des Eises und das Rauschen der Straßen aufzunehmen; ihren Freund Milan, der sich in Sehnsucht zur schönen Zorica aus Novi Sad verzehrt; ihre Freundin Julia, die sich mit ihrer alkoholkranken Mutter konfrontieren muss; und den alten Josef Grasl, Luises Vater, der die Stadt auf der Suche nach den Gespenstern der Vergangenheit durchstreift.

»Poiarkov zeichnet das Bild einer Generation, für die aufgebrochene Familienstrukturen und Rollenbilder Normalität sind, die mit Sozialabbau und schlechten Berufsperspektiven zurande kommen muss, die Fazilitäten der sozialen Netzwerke nutzt, ohne Digital Natives zu sein, und in dieser krisenhaften Gemengelage der westlichen Zivilisation ihre Position zu finden versucht.«
Die Presse, Evelyne Polt-Heinzl

»Sowohl die Handlung als auch die Sprache machen dieses mit trockenem, selbstironischem Humor gewürzte Romandebüt zu einem Lesevergnügen.«
Falter, Sebastian Gilli

»Poiarkov gelingt in ihrem Buch ein einfühlsames Porträt der Twentysomethings von heute.«
SWR2 Forum Buch

»Mit seiner gelungenen Mischung aus gewitzter Erzählidee und sprachlicher und formaler Finesse ist der österreichischen Autorin trotz des Verzichts auf eine lineare Erzählchronologie das Kunststück gelungen, einen literarisch versierten und zugleich doch gut lesbaren Roman zu schreiben.«
Wiener Zeitung, Heimo Mürzl

Thomas Müller - Das Phänomen

Jörg Heinrich

Werkstatt (2016)
Biographie, 200 Seiten

Ein Buch, so bunt, so abwechslungsreich, so überraschend und lässig wie der Kult-Fußballer des FC Bayern. Ein Buch mit Interviews, mit Analysen, mit Glossen, mit Promis, mit Fakten, mit Geschichten über Deutschlands vielleicht beliebtesten Fußballer. Eine Thomas-Müller-Wundertüte! In der etwas anderen Biografie kommen vor: Lisa Müller, Marcel Reif, Karl-Heinz Rummenigge, Gerd Müller, Karl Valentin, viele andere … und jede Menge Thomas Müller.

»Endlich wieder ein Volltreffer von Thomas Müller – beziehungsweise: Ein Volltreffer über ihn.«
(tz München)

»Kurzweilig. … Heinrich verzichtet darauf, den Werdegang Müllers stumpf nachzuerzählen, sondern nähert sich dem Mann aus Pähl über zahlreiche Interviews, Bilderstrecken, Ortstermine und Analysen.«
(11Freunde)

»Heinrich setzt das Gesamtbild Müller gekonnt und humorvoll aus Episoden, Glossen und Facetten zusammen.«
(Augsburger Allgemeine)

111 Gründe, Finnland zu lieben

Tarja Prüss

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 328 Seiten
2. Auflage

Finnland ist nicht nur Sauna, Sibelius und Salmiak. Nicht nur Land der Mitternachtssonne und PISA-Vorbild. Finnland hat einzigartige betörende Landschaften, einen Logenplatz für Polarlichter, mehr Natur und Handys als Menschen, acht Jahreszeiten und so viel Schnee und Mücken, dass sie die exportieren könnten.
Trotzdem gehören die Finnen weltweit zu den glücklichsten und zufriedensten Völkern. Warum das so ist, warum das Land voller reizvoller Extreme ist, warum kaamos mehr als Dunkelheit ist, warum knietief nicht reicht, Käse quietscht, Tango immer in Moll und Sterne aus Eierschalen gemacht sind, das verrät dieser Reiseverführer von Tarja Prüss, Radio- und TV-Journalistin und passionierte Fotografin mit finnischen Wurzeln.

»Wer das Land ganz oben im Norden bereisen oder einfach nur etwas besser kennenlernen will, der kann sich bei der Lektüre in kleinen Happen jede Menge Wissen aneignen. Über die Finnen, die in Moll tanzen, schräge Musiker vergöttern und stundenlang vor Eislöchern sitzen können.«
Berliner Zeitung

»Wer klassische Reiseführer sucht, der liegt hier falsch. Die Autorin schwelgt eher in Liebeserklärungen an das skandinavische Land. Und diese Hommage ist so atemberaubend, lebendig und kenntnisreich, dass man am liebsten sofort losfahren möchte. Der Leser spürt auf jeder Seite: Da kennt sich jemand wirklich aus in der Heimat der Saunaerfinder.«
HÖRZU

How to survive Elternabend

Angela Römelt

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 224 Seiten

Das Phänomen des Elternabends begleitet Eltern vom Krabbelkreis bis zum Abiturjahrgang.
Bis ein Kind endlich das Abiturzeugnis, den Ausbildungsvertrag oder das Sportabzeichen in der Hand hält, haben seine Eltern unzählige Stunden auf zu niedrigen Stühlen gesessen, endlose Diskussionen über das Mitnehmen von MP3-Playern und Smartphones auf Klassenfahrten hinter sich gebracht, Stapel von Wahlzetteln unterschrieben und Monologe anderer Eltern ertragen, die insgeheim lieber Lokalpolitiker geworden wären.
Um in diese und ähnliche Situationen nicht unvorbereitet hineinzugehen, gibt es keine bessere Vorbereitung als dieses Buch. Der Umgang mit Veranstaltern, Teilnehmern, Anlässen und Folgen von Elternabenden wird amüsant und hilfreich, immer aber authentisch beschrieben.

»Wenn es Elternabende nicht gäbe, man müsste sie erfinden. Ob in Kindergarten, Schule oder Sportverein, Elternabende sind ein Kosmos für sich und jeder, der das schon erlebt hat, kann seine eigenen Geschichten erzählen. Bei vier Kindern kommt Autorin Angela Römelt auf eine ordentliche Anzahl derartiger Veranstaltungen und nach der Lektüre von ›How to survive Elternabend‹ stellt man fest, dass sie tatsächlich so ziemlich jeden durchgeknallten Eltern- und Lehrertyp durchlitten haben dürfte, den die Welt der Kindererziehung zu bieten hat.«
hessenschau.de

Genial wie wir

Elizabeth Ellen

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Roman, 224 Seiten

Elizabeth Ellen geht weiter ans Eingemachte. War es in ihrem ersten Erzählband »Die letzte Amerikanerin« noch die ergreifende Aufarbeitung ihrer eigenen Kindheit zwischen Kneipentresen und Internatsabschiebung, mit der sie die Leser zu fesseln wusste, wendet sie sich nun den Jahren danach zu. Als junge Frau heiratet sie einen noch jüngeren Möchtegern-Musiker, brennt mit ihm in einen fremden Bundesstaat durch. Scheinbar trotzen die beiden allen gesellschaftlichen Konventionen – bis sie ein Kind bekommen, das alles über den Haufen wirft.
Ellen beschönigt weder die Blauäugigkeit der Frau noch die Verantwortungslosigkeit des Mannes. In kürzester Zeit wird aus dem Traum von der großen Freiheit ein Albtraum aus Kontrolle, Eifersucht und psychischer Abhängigkeit – schließlich flüchtet die junge Frau mit dem gemeinsamen Kind und beschließt, sich allein durchzuschlagen. Doch während die Tochter größer wird, geht für die Mutter die Suche nach dem Mann fürs Leben weiter – und endet, allen Affären und kleineren Lichtblicken zum Trotz, ein ums andere Mal im Debakel. Tränen, Verzweiflung und Einsamkeit folgen auf jeden missglückten Beziehungsversuch.
​Bis die Frau merkt, dass sie Wärme und Anerkennung eher woanders findet als bei einem Mann: nämlich in der Clique ihrer inzwischen jugendlichen Tochter. Sie fängt an, mit den Kids rumzuhängen, sie durch die Gegend zu kutschieren und sich immer mehr in ihre Welt von Marihuana, Rapmusik und Popcorn-Movies hineinzuversetzen. Wenn die Freunde ihrer Tochter Stress mit ihren Erziehungsberechtigten haben, schlägt sie sich stets auf die Seite der Teenager. Sie verspürt plötzlich ein völlig neues Zugehörigkeitsgefühl.
Doch wie lange werden die anderen Eltern diesen Zustand tolerieren? Wie nah kann und darf sie den Kindern kommen? Was lässt sich mit ihrer Verantwortung als Mutter vereinbaren?

111 Gründe, Handball zu lieben

Julia Nikoleit

Mit einem Vorwort von ​Bundestrainer Dagur Sigurðsson
Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 240 Seiten
2. Auflage
SPIEGEL-Bestseller!

Schnell, torreich, attraktiv: Handball ist ein begeisternder Sport. Wer einmal die mitreißende Atmosphäre erlebt hat, die landauf, landab in den Hallen herrscht, wird nicht wieder darauf verzichten wollen.
In den vergangenen 100 Jahren hat der Handball viele Geschichten geschrieben – dieses Buch bündelt 111 davon. Es vereint Weltmeister und Olympiasieger mit dem Handballalltag von nebenan, umfasst unterhaltsame Anekdoten, berührende Schicksale und Rückblicke in die spannende Geschichte.
Deutschland ist das Mutterland des Handballs, es ist seine Heimat. Nicht nur deshalb gibt es viel mehr als 111 Gründe, Handball zu lieben – doch 111 sind zumindest ein Anfang. Ein Anfang, der einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt des Handballs gewährt.

»Dies ist ein Buch für alle, die dem Handball bereits verfallen sind und sich das Harz buchstäblich aufs Brot schmieren, als auch für all jene, die noch Gründe dafür suchen, sich die Faszination Handball zu erklären und ihr zu verfallen.«
Handballwoche

Der Dackel

Eve Schwender

Knesebeck (2015)
Sachbuch, 175 Seiten

Der Hund mit dem treuen Blick liegt im Trend. Überall sieht man Dackel – auf T-Shirts, Taschen und natürlich auf der Straße. Dieses Buch zeigt Dackel in wunderbaren, liebevoll aufgenommenen Bildern – beim Spielen, Ausruhen, Laufen oder bei der Jagd. In fundierten, humorvoll geschriebenen Texten findet der Leser alles über die Geschichte und kulturellen Hintergründe der Rasse sowie Wissenswertes über Haltung und Erziehung. Auch Dackelbesitzer von Wilhelm II. über Picasso bis Brigitte Bardot werden porträtiert. Ein Muss für jeden anspruchsvollen Dackelfreund, der über praktische Tipps hinaus mehr über diesen ganz besonderen Hund erfahren möchte.

111 Gründe, den FC Augsburg zu lieben

W. Sianos, M. Krapf, A. Schäfer, T. Horch, F. Eisele

Mit einem Vorwort von Franz Dobler
Schwarzkopf & Schwarzkopf (2014)
Populäres Sachbuch, 248 Seiten
2. Auflage

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass der FCA seit jeher die Treue seiner Fans gerne auf die Probe stellt. Immer in dem festen Wissen, dass die Jagd nun mal schöner ist als der Fang, hat der Augsburger Klub nämlich satte hundert Jahre verstreichen lassen, bis das Licht der Bundesliga-Sonne endlich über der Stadt am Lech aufging.
So viel Leidensfähigkeit ist selten und das zu allem Übel auch noch im übermächtigen Schatten der Dusel-Bayern, die gnadenlos alles an sich reißen, was im Freistaat eine Fahne tragen kann. Die Augsburger Väter und Söhne – nicht zu vergessen die Mütter und Töchter – haben also reichlich Herzblut, Tränen und unterklassiges Bier vergossen und fahren nun endlich die Ernte ganzer Generationen ein.
Das Schöne daran: Wir haben den Boden, auf dem wir bleiben, quasi selbst verlegt, und die langen, langen Jahre des ausbleibenden Erfolgs haben die Fans zusammengeschweißt wie seinerzeit der Wein die Römer und das Geld die Fugger. Die vielen denkwürdigen Episoden mit allerlei schillernden Protagonisten – von Helmut Haller bis Ernst Middendorp – sind hierbei keine aufpolierten Marketinganekdoten, sondern tatsächlich noch mündliche Überlieferung.

»Für echte Fans ein kleines Muss.«
Augsburger Allgemeine

Ein Gruß von Friedrich Nietzsche

Christoph Brumme

C.H. Beck (2014)
Roman, 256 Seiten

Ost-Berlin, späte 80er Jahre: Horst, genannt »Bobby«, Fischer, Paul Hansen und Franz Schönlein, der eine Student der Philosophie, der andere Gärtner, der Dritte Friedhofsmusiker, führen ein anarchisch-subversives Dasein.
Sie finden ihre Freiheit in Liebschaften und tagelangen Literatur-, Schach- und Alkoholexzessen und beobachten genüsslich den Verfall des sie drangsalierenden Systems. Denn da ist der abgelebte, paranoide, brutale und kettenrauchende Hauptmann Welke, der ein ganzes Heer von IM auf sie ansetzt. Bobbys Schwäche für Frauen nutzt er nur zu gerne aus und zieht sein Netz aus Überwachung und Einschüchterung immer enger um die drei – bis sich einer darin verfängt.
Klug und komisch, abgründig und unerschrocken erzählt dieser Roman von der paranoiden Logik der Macht und dem Irrwitz, der sich dahinter verbirgt, aber nicht weniger brutal ist, von schelmischer Gegenwehr und davon, was es heißt, doch zu verlieren. Die Gefängnisszenen in Christoph Brummes neuem Roman sind unvergesslich, bizarr, böse, anrührend. Eine Parabel auf politische Systeme, die nicht weichen wollen.

»Ein überzeugendes und detailliertes Bild der späten 80er Jahre in Ostberlin.«
Rolf-Bernhard Essig, Nürnberger Nachrichten

»Christoph Brumme kennt unerhörte Geschichten und kann sie sehr authentisch erzählen. Klare Leseempfehlung!«
Buch der Woche, MDR Figaro

»Herzstück und bester Teil des Romans: der authentischer Bericht Pauls, der wegen versuchter Republikflucht durch die Hölle des DDR-Knasts gegangen ist.«
Münchner Merkur

»Die Slacker der DDR: Christoph Brummes ›Ein Gruß von Friedrich Nietzsche‹ ist ein Gegenentwurf zu Lutz Seilers Buchpreis-Siegertitel.«
Spiegel online

111 Gründe, Borussia Mönchengladbach zu lieben

Sebastian Dalkowski

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2013)
Populäres Sachbuch, 288 Seiten
5. Auflage

Wer in jener Gegend zwischen Holland und Ruhrgebiet aufgewachsen ist, die sich Niederrhein nennt, der hat nicht viele Möglichkeiten: Entweder er wird Fan von Borussia Mönchengladbach oder aber er interessiert sich nicht für Fußball und hält zu Bayern München. Der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch hat mal gesagt: »Der Niederrheiner weiß nichts, kann aber alles erklären.« Und so weiß der Borussia-Fan gar nicht so genau, warum er letztlich Anhänger der Fohlenelf ist, hat dafür aber sehr viele Erklärungen. Es ist die Mannschaft, die nicht nur eine Stadt, sondern eine ganze Region zusammenhält. Es sind die goldenen Siebziger mit Günter Netzer, Jupp Heynckes und Allan Simonsen, in denen Mönchengladbach mit tollem Konterfußball fünf Mal Meister wird und damit häufiger als Bayern München. Es ist dieses ständige Auf und Ab. Für den Weg von Europa bis in die Zweite Liga brauchte Borussia keine drei Jahre, für den umgekehrten Weg immerhin fünf. Es ist ein Pfostenbruch, ein Dosenwurf, ein 12:0 und eine Erinnerung namens Bökelberg. Es ist Borussia Mönchengladbach, die Elf vom Niederrhein.

»Dalkowskis Werk ist lesenswert. Vielleicht nicht nur für Gladbach-Fans, aber vor allem für sie.«
Rheinische Post

David Alaba - Das österreichische Fußballwunder

Felix Haselsteiner

Die Werkstatt (2017)
Biographie, ca. 200 Seiten

David Alaba ist der erfolgreichste Fußballer in der Geschichte des österreichischen Fußballs. Zweimal schon wurde er zum Sportler des Jahres in Österreich gewählt – eine Ehre, die sonst fast nur Skifahrern zuteil wird. Dieses Buch erzählt seine spannende Geschichte: von der Kindheit in Wien als Sohn einer Philippinin und eines Nigerianers über die ersten Profischritte beim FK Austria Wien bis zu den großen Erfolgen mit dem FC Bayern München. Auch seine wechselvolle Karriere in der österreichischen Nationalmannschaft wird beleuchtet. Dazu kommen Interviews mit zahlreichen Weggefährten, die ein ganz persönliches Bild dieses außergewöhnlichen Fußballers zeichnen.

111 Gründe, die Eisbären Berlin zu lieben

Marcel Stein

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Populäres Sachbuch, ca. 288 Seiten

Die Historie der Eisbären bietet viele Aspekte, die den Club besonders machen. Seine Herkunft, sein langer Kampf um die Existenz, die spezielle Identität der Fans, der Wandel zum Publikumsmagneten.
Dieses Buch erzählt davon in vielen verschiedenen Geschichten, von denen der Autor in fast zwei Jahrzehnten als Begleiter der Eisbären etliche selbst erlebt hat. Es geht unter anderem um große und seltsame Trainer, einzigartige Spieler, einen Bürgermeister der anderen Art, den Aufbruch aus der beschaulichen Welt in Hohenschönhausen und das Heranwachsen zum Fixpunkt eines neuen Stadtviertels.
»111 Gründe, die Eisbären Berlin zu lieben« bietet einen tiefen persönlichen Einblick in das Innere eines Clubs, der sich in seinem Wesen deutlich abhebt von der Konkurrenz.​

Superbuhei

Sven Amtsberg

FVA (2017)
Roman, 360 Seiten

Dass Hannover-Langenhagen der Platz sein würde, den das Leben ihm zugedacht hat, hätte Jesse Bronske nicht geglaubt. Und dass die Sitzschönheit Mona die Frau an seiner Seite sein würde, ebenso wenig. Mona ist Kassiererin im »SUPERBUHEI«, wo Jesse auch die Kneipe »Klaus Meine« betreibt. Tag für Tag schenkt er trostlosen Gestalten Drinks aus, die er nach Scorpions-Songs Gin of Change oder Grog you like a hurricane genannt hat. Doch der Wunsch nach Einzigartigkeit wurde ihm zeitlebens von seinem Zwillingsbruder Aaron auf gemeine Art vereitelt. Aaron, der ihm so sehr gleicht, dass noch nicht einmal ihr Vater, Imbissbudenbesitzer und Elvis-Imitator in Hamburg-Rahlstedt, sie auseinanderhalten kann. Jesse war vor Aaron geflohen, doch als er eines Nachts vor seinem Haus eine dunkle Gestalt im Maisfeld sieht, ist er sich plötzlich sicher: Aaron ist zurückgekehrt, um ihn zu ersetzen.
Sven Amtsbergs furioses Romandebüt ist Komödie und Vorstadtroman, am Ende sogar ein Thriller, eine Symbiose von Sven Regeners »Herr Lehmann«, Frank Schulz' »Onno Viets« und »Fight Club«. Der unverwechselbare Sound von Amtsberg, hanseatisch-lakonisch, zart-melancholisch, ein »Unernst mit Tiefenwirkung« (Hamburger Abendblatt) und sein schräger, unschlagbar charmanter Witz machen diesen Roman zu einem unwiderstehlichen Spaß.

»In der literarischen Performance-Szene Hamburgs ist er schon lange der bunte Hund, die Rampensau, der komische Vogel – und jetzt will dieser Sven Amtsberg auch noch einen Roman voller skurrilem Horror und lustiger Depression können? Ja, will er. Und kann er!«
Frank Schulz

»Das ganze Pointen-Buhei diente von Anfang an dazu, falsche Fährten zu legen. Wenn das nicht super ist.«
Die Zeit

»Hier will ein Autor, der als Literaturentertainer zur Marke geworden ist, seine Leser unterhalten. Es gelingt ihm vortrefflich.«
Hamburger Abendblatt, Thomas Andre

How to survive als Stiefmutter

Ute Kissling

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Populäres Sachbuch, 248 Seiten

Geldbeutel verstecken, ihre Süßigkeiten horten, lügen, drohen, Weinen ignorieren, Monologe halten und sich ein dickes Fell zulegen – all das tut eine Stiefmutter. Sie weiß, wie sie Schmeicheleien und Hasstiraden der lieben Kleinen mit Gelassenheit begegnet. Sie bringt sogar die hysterische Kindsmutter zum Schweigen.
Wenn sie all das schafft, hat sie eine Chance: nicht nur zu überleben, sondern sogar glücklich zu werden. Mit Mann und Beutekindern. Doch nicht jede Frau ist ein Naturtalent in der Rolle der Stiefmutter.
Darum gibt es jetzt diesen Ratgeber für alle Lebenslagen – geschrieben von einer erfahrenen Stiefmutter, die ihre Erlebnisse zwischen Bett und Brotboxen, zwischen Sprüngen vom 10-Meter-Brett und Krankenhaus-Aufenthalten gern mit Ihnen teilt.

»Ein Leben als böse Stiefmutter kann anstrengend, nervenaufreibend und frustrierend sein. Wie man trotzdem überlebt, erklärt Ute Kissling (eine leibliche Tochter, zwei Stiefsöhne) in ihrem amüsanten Ratgeber ›How to survive als Stiefmutter‹.«
bunte.de

Die Cannabis-Lüge

Kurosch Yazdi

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Populäres Sachbuch, 288 Seiten

Cannabis ist als Genussmittel mittlerweile gesellschaftsfähig. Kiffen gehört zum guten Ton und ist in immer mehr Ländern legal. Und die Befürworter verbreiten die Kunde des vielfältigen und angeblich harmlosen Wirkstoffs THC.
Die Wahrheit sieht aber anders aus: Die Konzentration des berauschenden THC im Cannabis, wie es heutzutage gezüchtet wird, ist viel höher als noch vor zwanzig Jahren. Die wirklich wichtige Diskussion um den in der Medizin genutzten Wirkstoff Cannabidiol (CBD) gerät immer mehr in den Hintergrund.
​Suchtmediziner Dr. Kurosch Yazdi räumt auf mit den Mythen und dem Halbwissen rund um Cannabis. Er zeigt die Risiken auf, die mit der Droge Cannabis verbunden sind, und wirft einen kritischen Blick auf die Konsum- und Nahrungsmittelindustrie, die den Hype für sich nutzt und den Markt mit neuen angeblichen Wundermitteln überschwemmt.

Bloody Womberg

Chris Trautmann

Luzifer (2016)
Kriminalroman, 280 Seiten

Ein ermordeter Kunstmaler, der auf bizarre und zugleich bestialische Weise ins Jenseits befördert wurde.
Hanno Tagstedt und seine neue Kollegin, die aus Hamburg strafversetzte Helen Terry, ermitteln in ihrem ersten gemeinsamen Fall.
Die Spuren scheinen zunächst auf Erpressung und eine gefährliche Verstrickung in den internationalen Waffenhandel zu deuten, doch während Helen Terry hitzig und überambitioniert drauflos ermittelt, steht Hanno Tagstedt zu seiner Ratlosigkeit und wartet darauf, dass sein Instinkt sich irgendwann im Lauf der Ermittlungen meldet …
Chris Trautmann belebt das Krimigenre! So viel Liebe zum Detail in Landschafts- und Charakterbeschreibung war selten. Sein neues Ermittlerteam Tagstedt und Terry sind ein herrlich zerstrittenes Duo. Genießen Sie in diesem Krimi den rauen Charme Norddeutschlands, der durch die Seiten weht.

111 Gründe, Dänemark zu lieben

Maritta G. Demuth

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 288 Seiten
2. Auflage

Dänemark aus Sicht einer Insiderin, die der Zufall in dieses Land führte und die mindestens 111 Gründe davon abhalten, es jemals wieder zu verlassen. Dänemark, das ist nicht nur skandinavisches Klima mit viel Wind, der trübe Gedanken davonbläst, Dänemark, das sind nicht nur wundervolle Landschaften mit weiten Wiesen, Wäldern und endlosen Stränden. Dänemark ist auch ein hochmoderner Staat, der die digitalen Vorzüge unserer Zeit höchst effektiv für seine Bürger auszuschöpfen weiß und sich nicht in unnötiger Bürokratie verliert.
​Dänemark ist eine Gesellschaft, in der gearbeitet wird, um zu leben, nicht umgekehrt, ein Land, in dem tapfere Feministinnen vor Jahrzehnten begonnen haben, den Weg in ein gleichberechtigteres Dasein zu ebnen. Dänemark, ein außergewöhnliches Land, in dem nichts perfekt sein muss, ein Land, das Sie mit Gelassenheit so nimmt, wie Sie sind. Dänemark – Balsam für die Seele.

»Laut dem aktuellen World Happiness Report leben in Dänemark die glücklichsten Menschen der Welt. Warum das so ist, beschreibt Demuth Zeile für Zeile und lässt dabei erkennen, dass sie nicht nur dänisch lebt, sondern auch denkt. (…) Warum man das Buch lesen sollte? Weil hier das Lebensgefühl der Dänen von einem Menschen, der gleichermaßen Zugezogener wie Insider ist, hautnah beschrieben wird. Und das wäre Grund Nummer 112…«
Mannheimer Morgen

How to survive Kreisliga

Max Fritzsching & Michael Strohmaier

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 272 Seiten

Der ehrliche Ratgeber für König Fußballs Unterbau. Die Bibel für jeden leidenschaftlichen Kreisligakicker.
In sechs mit echten Anekdoten gespickten Kapiteln bringt euch dieses Buch näher, wie das Kicken in den letzten Ligen funktioniert. Von Hausmitteln zur Katerbekämpfung, über einen Kabinenknigge, bis hin zum Mythos Mannschaftsfahrt. »How to survive Kreisliga« lässt kein wichtiges Thema im Leben eines Kreisligakickers unbehandelt. Kicken, das ist in diesem Fall nicht das Wichtigste. Ein Fußballratgeber, bei dem das Kicken nicht das Wichtigste sein soll? Macht das überhaupt Sinn?
Sehr richtig, macht es. Ein ultimativ ehrlicher Einblick in den Mikrokosmos Kreisliga, der mit so einigen Vorurteilen aufräumt. Außer dem über den Bierkonsum. Das ist wahr.

»Die Höhepunkte sind die herrlichen Geschichten, die zunächst ziemlich abstrus daherkommen, aber dennoch der Wahrheit entsprechen. Jeder Amateur-Kicker hat ähnliche Anekdoten in seinem eigenen Fundus an Erzählungen und erfreut sich gerade deswegen am Lesen solcher Bolzplatz-Geschichten. Das Buch hat im Übrigen eine klar männliche Zielgruppe. Denn ›dort [beim Fußball, Anm. d. Red.] wird Emanzipation noch weniger geduldet als alkoholfreies Bier‹.«
focus.de

»Max Fritzsching und Michael Strohmaier haben jahrzehntelang recherchiert und nun ein Enthüllungsbuch geschrieben. (…) Wer glaubt, die erste Bundesliga sei die härteste Liga, der hat sich geirrt. Die beiden Kreisligakicker beweisen mit ihrem investigativen Sachbuch: die wahren Helden kicken in der Kreisliga.«
DRadio Wissen

Ein langes Jahr

Eva Schmidt

Jung und Jung (2016)
Roman, 212 Seiten
5. Auflage
SHORTLIST Deutscher Buchpreis 2016!

Eva Schmidts Blick gilt den Menschen, die unsere Nachbarn sein könnten. In den alltäglichsten Ereignissen erkennt sie, was ihre Existenzen entscheidet, in einer unerwarteten Wendung lässt sie das Bild eines ganzen Lebens aufleuchten.
Benjamin lebt mit seiner Mutter allein, die Wohnung in der Siedlung am See ist klein, den Hund, den er gerne hätte, kriegt er nicht. Als er Joachim davon erzählt, will der sich einen schenken lassen, am besten zwei, aber Benjamin findet, Hunde sind fast wie Menschen und kein Geschenk.
Eines Tages begegnet Benjamin Herrn Agostini, einem alten Mann aus der Nachbarschaft, auch er wollte sein Leben lang einen Hund. Früher als er ist seine Frau nach einem Sturz ins Pflegeheim umgezogen, jetzt hat er endlich einen, Hemingway heißt er. Aber Herr Agostini ist nicht mehr gut auf den Beinen, er weiß nicht, was aus »Hem« werden soll. Ähnlich wie Karin, die gerne wüsste, wer sich um ihren Hund kümmert, wenn ihr was zustößt, wie sie sagt. Karin ist krank, sie hat Schmerzen, niemand weiß davon. Im Baumarkt kauft sie eine Leiter, vom Nachbarn borgt sie eine Bohrmaschine …
Eva Schmidt erzählt so mitfühlend und bedacht, so teilnehmend und zurückhaltend von den kleinen Dingen des Lebens, als wären sie groß, von den großen, als wären sie klein. Sie erzählt davon, wie wir leben, allein und miteinander, und wie wir uns dabei zuschauen.

»Ein langes Jahr weist Eva Schmidt einmal mehr als Autorin subtiler Ambivalenzen aus, als Hüterin eines poetischen Zauberstabs, der den Blick aufs Leben in der genauesten Schwebe hält.«
Der Standard, Gerhard Melzer

»Dieser so nüchtern daherkommende Roman haut mich völlig um. Die scheinbare Distanz des Kamerablicks bewirkt größtmögliche Nähe. Unversehens bin ich mittendrin in diesem Kosmos des furchtbar gewöhnlichen Scheißlebens. Ich will ein mutterloses Kind adoptieren, einen vereinsamten Rentner besuchen, etwas tun gegen die Lieblosigkeit der Welt. So geht das Wunder von Literatur.«
Berliner Zeitung, Sabine Vogel

111 Gründe, wandern zu gehen

Jarle Sänger

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2015)
Populäres Sachbuch, 280 Seiten
2. Auflage

Was ist es, was die Menschen immer wieder hinaus in die unberührte Natur und auf die Wanderwege treibt? Was Menschen sich die Füße wund laufen und an ihre Grenzen gehen lässt? In »111 Gründe, wandern zu gehen« durchleuchtet Jarle Sänger mal tiefgründig, mal humorvoll die Faszination des Wanderns aus seiner ganz eigenen Perspektive.
Aus seinen Wandererfahrungen und seinen Kenntnissen als freischaffender Journalist in der Wanderbranche sind 111 kleine Geschichten mit viel Hintergrundwissen entstanden. Darin verbergen sich zahlreiche nützliche Tipps, die sowohl erfahrene als auch frischgebackene Wanderer ansprechen.
Wer »111 Gründe, wandern zu gehen« als Anstoß nimmt, selbst einmal (wieder) die Wanderschuhe zu schnüren, der weiß, was ihn erwartet: Schönes, Emotionales, Neues, Kurioses, Witziges, Spannendes – vor allem aber Zeit für sich selbst.

»Jarle Sänger durchleuchtet mal teifgrünbdig, mal humorvoll die Faszination des Wanderns aus seiner ganz eigenen perspektive - 111 Geschichten mit viel Hintergrundwissen und nützlichen Tipps.«
wandersuechtig.de

Süßer König Jesus

Mary Miller

dtv (2015)
Roman, 256 Seiten

Als träfen sich Jeffrey Eugenides’ ›Selbstmord-Schwestern‹ mit den Coen Brothers auf ein paar Drinks am Motel-Pool.
Zwei Schwestern auf dem Rücksitz eines Ford, die eine 14 und immer auf der Suche nach einem Jungen, der sie liebt, die andere 17 und heimlich schwanger. Vorne die Eltern, christliche Fundamentalisten, auf der Reise von Alabama nach Kalifornien – dem unausweichlichen Weltuntergang entgegen. Das wirkliche Verderben ist als blinder Passagier mit im Wagen: die Zerrüttung einer Familie – bigotte Eltern, und zwei Lolitas, mit Sonnenbrillen und der erwachenden Lust auf sexuelle Zügellosigkeit. Ein Road-Trip durch die abgedrehte Welt des White Trash, geprägt von Gebeten und Sex, Lüge und Glaube und einem verrückten Taumel zwischen Abgeklärtheit und Zuversicht. Grandios.

111 Gründe, den VfL Wolfsburg zu lieben

Lars M. Vollmering

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2014)
Populäres Sachbuch, 248 Seiten

»Plastik-Club«, »Geldsackverein ohne Tradition« oder »Söldnerparadies« – häufig wird der VfL Wolfsburg mit wenig schmeichelhaften Vorurteilen überschüttet. Zeit, damit aufzuräumen. Spätestens seit dem Gewinn der Meisterschale 2009 ist klar: Der VfL ist die aufstrebende Kraft im deutschen Fußball. Stars wie Grafite, Diego, Džeko, Effenberg, Marcelinho, Petrow, Olić, Präger, Mandžukić, Helmes, Naldo, oder Sarpei bereicherten im VfL-Trikot die 1. Liga, neue Hoffnungsträger aus dem eigenen Nachwuchs wie Knoche und Arnold erobern sie im Sturm.
Was häufig vergessen wird: Der Weg aus den Niederungen der Oberliga an die Spitze war lang und steinig. Den Arbeiterclub von der Aller zeichnet aber aus, sich selbst aus den schwierigsten Momenten herauszukämpfen und niemals aufzugeben.
»111 Gründe, den VfL Wolfsburg zu lieben« ist ein emotionaler Blick hinter das grüne Burgwappen auf der Brust des großartigsten Fußballvereins der Welt, mit Geschichten von den schwierigen Anfängen und Rückschlägen bis zu rauschenden Siegen und emotionalen Herzschlagfinals.

Die letzte Amerikanerin

Elizabeth Ellen

Aus dem Amerikanischen von Christoph Jehlicka
Schwarzkopf & Schwarzkopf (2014)
12 Stories, 240 Seiten

Ein Mann, der an Heiligabend aus einem haltenden Auto springt und davonläuft. Eine Frau, die samt Säugling allein in einer fremden Stadt zurückbleibt. Ein Mädchen, das dem Sex- und Drogenleben ihrer Mutter hilflos ausgeliefert ist. Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes bereit sind, sich einen Arm abzuhacken, um endlich so geliebt zu werden, wie sie es sich wünschen.
Doch dieser Wunsch wird selten erfüllt in den Storys von Elizabeth Ellen. Oft sind es Geschichten vom hässlichen Entlein, das durch eine lebensfeindliche Welt watschelt – und das Glück nur hin und wieder an Orten findet, an denen es gar nicht sucht. Manchmal sind es aber auch Testamente der Wut, der Rache, des verzweifelten Aufbegehrens.
Und immer strotzen ihre Figuren vor Kraft, Lebenswillen und Lust. Ein Großteil der Storys kreist um das Schicksal von Erin, einem Mädchen, das »in Kneipen und Bars im Mittleren Westen« aufwächst und seine Jugend abgeschoben in einem Internat in Florida verbringt. Ständig ist die Sehnsucht nach der geliebten Mutter präsent, aber der Platz an deren Seite ist von immer wechselnden Lovern besetzt.

»Die Geschichten von Elizabeth Ellen sind Beschwörungen. Sie umkreisen wieder und wieder das eine Thema, die Zumutung, die Kränkung, die die eigene Kindheit ist. Sie suchen, nicht verzweifelt, eher störrisch, einen Ausweg, mit jedem Satz.«
Georg Diez, DER SPIEGEL

»Elizabeth Ellens Geschichten sind erfahrungssatt und dabei von einer ausgestellten Unerschrockenheit und Gefühlsarmut, hinter der die Verzweiflung ihrer meist minderjährigen Protagonistinnen nur umso deutlicher hervorscheint. Das hat Dringlichkeit, erzählerischen Schwung und eine Sprache, die zur Sache geht.«
Frank Schäfer, ROLLING STONE

»Direkt, manchmal brutal und oft sexy – zwölf erfahrungssatte Storys, mehrheitlich aus Sicht eines verunsicherten Teenager-Girls.«
börsenblatt

»Wer offen für den Blick auf durchaus auch bizarre Innenwelten ist, wird sich der Wucht dieser Geschichten kaum entziehen können. Sie reißen mit, klingen nach.«
Freie Presse

111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben

Daniel-C. Schmidt

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2013)
Populäres Sachbuch, 240 Seiten
7. Auflage

Wie herrlich vermessen. 111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben. Wirklich? Ganz im Ernst jetzt? An der Börse warnt man davor, zu hoch einzusteigen. Im Fußball ist das ähnlich. Zu hoch eingestiegen, und schon zückt der Schiri Gelb. Für die, die bereits dabei sind, muss keine Überzeugungsarbeit geleistet werden. Die wissen, warum das alles so großartig ist und verrückt und manchmal herzzerreißend. Wer noch nicht dabei ist und jetzt erst bei Borussia Dortmund einsteigt, fällt schnell unter Modefan-Verdacht. Logo, die Jungs haben grad einen ganz guten Lauf, da macht’s noch mehr Spaß, mit auf Reise zu gehen. Aber wer wäre momentan nicht sowieso hingerissen von den Fähigkeiten eines Marco Reus? Diesen mühelosen, traumhaften Doppelpässen mit Nuri Sahin? Der Grandezza eines Mats Hummels beim Spielaufbau? Wie abgeklärt ein Ilkay Gündogan Spiele lenken kann? 111 Gründe also. Ist denn alles drin? Ja, alles, restlos. Eben 111-mal Schwarz-Gelb. Hier schwarz auf weiß.

»Fans der Borussen: Das Buch kaufen! Wird mit Sicherheit ein Kult-Klassiker.«
Echo Nord

Jede Menge Leben Würzburg

Daniela Uhrich & Michael Metzger

ars vivendi (2017)
Populäres Sachbuch, ca. 200 Seiten

Warum schleicht in Würzburg ein »Brücken-Wächter« über die Alte Mainbrücke und zählt die Anzahl der Weingläser in den Händen der Passanten? Was hat es mit dem »Carillon« auf sich, das wie Rapunzel im Turm der Alten Universität thront? Und wieso werden nachts um vier in einer alteingesessenen Bäckerei mehr Eier serviert als auf einer Hühnerfarm? Die beiden Journalisten Daniela Uhrich und Michael Metzger haben sich in der Main- und Weinmetropole auf Spurensuche begeben. Gefunden haben sie neben zahlreichen Möglichkeiten zum Ausgehen, Shoppen, Sporteln und Genießen auch lohnende Ausflugsziele in den gut erreichbaren Nachbardörfern. Zudem stellen sie spannende neue Locations und Projekte vor, die ihr Potenzial gerade erst entfalten – in einer Stadt, in der sich vieles verändern musste, damit sie in ihrem Herzen weiterhin bleiben kann, was sie immer schon war: jung, lebendig und etwas schrullig.

111 Gründe, die Adler Mannheim zu lieben

Christian Rotter

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Populäres Sachbuch, ca. 288 Seiten

​Legendäre Spieler haben legendäre Spiele unter legendären Trainern absolviert – die Mannheimer Adler sind aber mehr als das, was auf dem Eis passiert. Für viele Fans sind sie alles in ihrem Leben. Jeder hat seinen eigenen Grund, warum er die Adler liebt. Es zeichnet die innige Beziehung aus, dass beide Seiten auch einmal böse aufeinander sind, dass sie aber nie voneinander loslassen.
Der Autor Christian Rotter lässt in diesem Buch nicht nur unvergessliche Momente des siebenmaligen deutschen Meisters aufleben, sondern lässt auch die Fans zu Wort kommen. Darüber hinaus hat er ehemalige Trainer und Spieler sowie SAP-Mitbegründer und Club-Retter Dietmar Hopp und dessen Sohn Daniel Hopp, Gesellschafter der Adler, exklusiv für dieses Buch befragt.​

»Autor Christian Rotter hat in akribischer Kleinarbeit auf 410 Seiten des im Schwarzkopf-Verlag erschienenen Werkes (Euro 9,99) und mit hohem Rechercheaufwand viel Wissenswertes aus der Klubhistorie des 1938 gegründeten MERC und über die rasante Entwicklung der Adler ab 1994 bis in die Gegenwart des siebenfachen deutschen Meisters zusammengetragen.«
Rhein-Neckar-Zeitung

»Der Autor Christian Rotter liefert mit ›111 Gründe, die Adler Mannheim zu lieben - Eine Liebeserklärung an den großartigsten Eishockeyclub der Welt‹ quasi die hochoffizielle Legitimation dafür, sich den Adlern mit Leib und Seele zu verschreiben. Über die Anfänge des Mannheimer Eis- und Rollsport Clubs erfährt der Leser ebenso Erhellendes wie über die zahlreichen Höhepunkte, die der legendäre Friedrichspark erlebt hat, und welche Rolle Kunststoffblöcke aus der Fabrikation eines Ludwigshafener Weltkonzerns an der einzigartigen Atmosphäre der Spielstätte gespielt haben. Selbst eingefleischte Fans der Adler werden sich bei der einen oder anderen Geschichte verwundert die Augen reiben und gestehen, dass sie diese Anekdote noch nicht kannten.«
Mannheimer Morgen

Versorge dich selbst

Eliz Simon

Riva (2017)
Ratgeber, 240 Seiten

Immer mehr Menschen bauen selbst Gemüse und Obst an, imkern vielleicht sogar oder halten Hühner – versorgen sich also selbst. Die Gründe dafür sind vielfältig: Eine gesunde Lebensweise, ein Leben im Einklang mit der Natur, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sowie die Freude am Gärtnern und Selbermachen sind für viele wichtige Motivationen.
Dieses Buch richtet sich an alle, die gerne selbst gärtnern, kochen und Kräuter sammeln, egal ob sie ein Wochenendhäuschen auf dem Land, einen Schrebergarten, Stadtacker oder einfach nur ein Fensterbrett besitzen, ob vielbeschäftigt oder mit reichlich Zeit ausgestattet. Denn was man selbst erntet, schmeckt am besten.
Das Buch ist aufgebaut wie ein Rundgang durch den Supermarkt. Welche Produkte kann man ersetzen, indem man sie selbst anbaut oder herstellt?

How to survive als Radfahrer

Juliane Schumacher

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Populäres Sachbuch, 264 Seiten

Fahrradfahren in der Großstadt ist Krieg. Den Kampf gegen den Verkehr, rücksichtslose Autofahrer und trödelnde Fußgänger auf dem Radweg muss jeder Radler täglich antreten. Auch wer nicht in der City wohnt, kennt wohl die eine oder andere Schwierigkeit, die der Radleralltag mit sich bringt. Doch deshalb aufs Radfahren verzichten? Reclaim the streets. Das Fahrrad ist mehr als nur ein Freizeitprodukt. Radfahren ist ein Lebensgefühl.
Das Buch ist für alle, die es lieben, sich auf zwei Rädern fortzubewegen, und dennoch im Alltag immer wieder vor Hindernissen stehen. Es möchte Hilfestellung für die Menschen geben, die sich auf der Straße unsicher fühlen und aus irgendeinem Grund gehemmt sind, aufs Fahrrad zu steigen. Es ist ein Ratgeber für die alltäglichen Situationen und Probleme mit Fahrrad, die auch vor dem Kleiderschrank nicht Halt machen. Die Autorin, selbst geschult durch das Radeln in der deutschen Hauptstadt, erzählt Geschichten aus ihrem Radalltag und gibt Tipps und Tricks – oft mit einem Augenzwinkern.

»Ob Hitze, Regen oder Schnee: Juliane Schumacher fährt mit dem Rad. Kreuz und quer durch Berlin. Dabei lässt sich die 29-Jährige weder von schlechten Radwegen, rücksichtslosen Autofahrern noch von gedankenlosen Fußgängern abhalten. Ihre Erfahrungen hat die Betreiberin des Blogs ›Fahrradmädchen‹ nun in einem Überlebens-Ratgeber aufgeschrieben: ›How to survive als Radfahrer‹.«
bild.de

Der Rest der Zeit

Bernadette Nemeth

Wortreich (2017)
Roman, 328 Seiten

»Die eine Frage, die wichtigste, brannte in ihrem Herzen, hämmerte auf sie ein: ›Was würdest du tun, mit dem Rest der Zeit, wenn du nur noch ein paar Monate zu leben hättest?‹ Sie wusste die Antwort. Aber sie wusste auch, dass sie hier niemals rauskommen würde.«
Als die Ärztin Tünde plötzlich selbst zur Patientin wird, beginnt sie über die Sinnhaftigkeit ihres Lebensweges nachzudenken. Ihre Geschwister Adam und Melinda eilen, ihr beizustehen, aber auch sie stehen vor Trümmern. Das Zurück gibt es nicht. Aber es gibt die Suche nach Verständnis, nach der Aufschlüsselung jener Kräfte, in deren Spannungsfeld die freie Entscheidung zum Diktat der Erwartungen verkommen ist. Wenn es ihnen gelingt, die Kräfte zu durchschauen, kann der Ausbruch gelingen.
Ein facettenreicher Roman von sprühender erzählerischer Kraft, der sich der Erforschung innerer Konflikte und der Suche nach den versteckten Zusammenhängen widmet.

Jonas, nimm den Dinosaurier aus der Nase!

Manuel Zerwas

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 280 Seiten
4. Auflage

Schweden, das sind falunrote Häuser, unendliche Wälder, Schären, helle Nächte und sechs Monate Winter. Melancholie und Schnapsm

Seine Windel ist randvoll. Meine Kollegin und ich blicken uns verbissen in die Augen, strecken die Hände aus und rufen gleichzeitig: »Schnick Schnack Schnuck!« Sie gewinnt, ich muss ran. »Scheiße!«, rutscht es mir heraus, und neben mir sagt der kleine Lucas sein erstes Wort: »Scheiße.«
Kinder sind toll, liebevoll und witzig. Aber Kinder kotzen auch in Legokisten, bringen Windeln zum Platzen und lassen ihre St.-Martins-Laternen abfackeln.
33 Episoden aus dem absurden Alltag eines unerschrockenen Kita-Erziehers und der Versuch, bei Essensverweigerern, unendlich langen Rotzfäden und Spielzeugbirnen im Popo nicht die Nerven zu verlieren.
Und nicht selten bleiben pädagogische Pläne dabei auf der Strecke und man muss spontan reagieren. Zum Beispiel wenn ein unglaublich großer Popel im Kuchenteig landet …

»Abenteuer Kindergarten. Für ihn war es so was wie ein Experiment ein Jahr lang. Der angehende Lehrer für Deutsch und Sport hat darüber ein Buch geschrieben. Es ist sehr spaßig, kurzweilig und es gibt Einblicke in die Kita-Welt, die Eltern sonst nicht bekommen. Es lässt aber auch mal Eltern in einem andern Licht erscheinen.«
ZDF Hallo Deutschland

onopol, Elche, Krebsfeste und Autos mit der Aerodynamik einer Kühltruhe.
​Eine moderne Monarchie an Europas Außengrenze, undurchdringliche Wälder, eigene Bräuche und uralte Feste. Es gibt Tausende Gründe, Schweden zu lieben. 111 davon stehen in diesem Buch.

111 Gründe, Schweden zu lieben

Stefanie Andersson

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 288 Seiten
2. Auflage

Schweden, das sind falunrote Häuser, unendliche Wälder, Schären, helle Nächte und sechs Monate Winter. Melancholie und Schnapsmonopol, Elche, Krebsfeste und Autos mit der Aerodynamik einer Kühltruhe.
​Eine moderne Monarchie an Europas Außengrenze, undurchdringliche Wälder, eigene Bräuche und uralte Feste. Es gibt Tausende Gründe, Schweden zu lieben. 111 davon stehen in diesem Buch.

111 Gründe, Wien zu hassen

Markus Lust

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 232 Seiten

Seit einiger Zeit erlebt Wien eine regelrechte Renaissance als Weltstadt – sowohl Monocle, als auch das Zeit Magazin, The Guardian und sogar die Washington Post sind begeistert. Einige loben es schon als das neue Berlin.
Eines haben all die Schmachtstücke gemeinsam: Sie stammen von Autoren, die nur zu Besuch oder auf der Durchreise hier vorbeikommen. Dieses Buch zeigt die Stadt so, wie man sie als langjähriger Einwohner erlebt; als reaktionäres Nest mit vielen schönen Fassaden, aber nur ganz wenig Inhalt und einer reichen Tradition an Verdrängung, Morbidität und Verlogenheit.
Bereits mit seinem Artikel »Gründe, warum Wien die beschissenste Stadt der Welt ist« schlug Markus Lust in Wien und Österreich hohe Wellen. Jetzt folgt auf den Online-Beitrag das komplette Kompendium zu den Schattenseiten der Donaustadt; zum Aufregen, Zustimmen oder sadomasochistischen Urlaubplanen.

»Bei 111 Gründen kann man in die Tiefe gehen. Es ist Lust zugute zu halten, dass er auch politische Themen nicht ausspart und etwa über den Akademikerball, Straßennamen, das konservative Frauenbild und den Umgang mit der Nazi-Vergangenheit schreibt. Und auch, wenn nur einer der vielen Gründe, nämlich der letzte, positiv ist („Weil man Wien trotz allem einfach lieben muss“), spürt man bei der Lektüre, dass Lust diese, seine Stadt nicht nur gut kennt, sondern sie auch wirklich gern hat.«
Die Presse

Black Cloud

Juliet Escoria

Maro (2015)
Stories, 98 Seiten

Die Geschichten von Juliet Escoria gehen ans Eingemachte, gewähren Einblick in die Seele einer jungen Frau, die das Leben vor allem von seinen Schattenseiten her kennt. Sie zerren einen an Orte, die man sich deutlich glamouröser vorgestellt hätte – New Yorker Nachtclubs, kalifornische Strandhäuser, Hotels in Atlantic City – und sie zeichnen auf diese Weise eindringliche Porträts von der Kehrseite des amerikanischen Traums. Das alles in einer offenen, direkten Sprache, mal hart, mal anrührend, mal mit schwarzem Humor, in jedem Fall aber ohne Rücksicht auf Verluste.

»Juliet Escoria ist noch so eine dieser jungen, toughen Frauen, wie Mary Miller, Elizabeth Ellen oder Maggie Nelson, die gerade die US-Literatur vom schmuddeligen Rand aus aufmischen. Was Lana Del Ray in ihren Songs und Videos grell evoziert hat, das unglamouröse Ramschleben inmitten eines heruntergekommenen White-Trash-Suburbias, das im scharfen Kontrast steht zu den medialen Hochglanzbotschaften vom zeitgenössischen Amerika, formen diese Frauen zu harten, lakonischen, knochentrockenen Storys und Skizzen, seltener auch mal Romanen, denen man ihr autobiografisches Fundament anmerkt.«
Frank Schäfer, taz

»Die Kurzgeschichten der US-Autorin Juliet Escoria sind schnörkellos und brutal. Sie erzählen von den Nachtseiten des amerikanischen Traums. Von Langweile, Sucht, Verlust. Sie schildern die Gesellschaft von unten, aus der Sicht einer jungen Frau, die vor allem die Hintereingänge der Nachtklubs kennt. Illusionslos sind diese Texte – und doch von einem paradoxen Überlebenswillen geprägt.«
NZZ am Sonntag

111 Gründe, Eishockey zu lieben

Marcel Stein

Mit einem Vorwort von Uwe Krupp
Schwarzkopf & Schwarzkopf (2015)
Populäres Sachbuch, 288 Seiten
2. Auflage

Eishockey hat viele Facetten, es ist ein Sport, zu dessen Grundelementen die Härte gehört und der diese vereint mit atemberaubender Technik sowie nie nachlassendem Tempo. Dieses Buch erzählt davon in vielen Geschichten, es berichtet von Helden, von besonderen Momenten, von großen Spielen und großen Gesten, von Eigenarten. Es blickt auch zurück in die Historie des schnellsten Mannschaftssports der Welt, schildert eigene Erfahrungen, die der Autor in Deutschland, Europa und Nordamerika gesammelt hat. »111 Gründe, Eishockey zu lieben« vermittelt einen umfassenden, teils sehr persönlichen Einblick in einen besonderen Sport, der über Zahlen und Ergebnisse hinausreicht, in einen Sport, der in manchen Ländern sogar an erster Stelle steht.

»Der Autor schreibt genau die Gründe in seiner gewissenhaft gründlichen Art und Weise auf, die für ihn den Eishockeysport so beeindruckend gemacht haben.«
eisbaeren.de

Alter, was geht?

Jörg Thomann

Bastei Lübbe (2014)
Populäres Sachbuch, 256 Seiten

Kinder lernen wesentlich einfacher als Erwachsene. Doch was ist, wenn man als Kind einiges schlicht verpasst hat? Lässt sich das nachholen? Jörg Thomann probiert es aus! Der 42-Jährige mischt sich unter Nachwuchskicker stellt sich todesmutig auf den Risiken des Skateboardfahrens und schluckt eine Menge Wasser bei dem Versuch, anständig kraulen zu lernen. Seine Selbstversuche bringen Jörg Thomann in absurd-komische Situationen, er muss Spott und – schlimmer – Mitleid über sich ergehen lassen. Er verzeichnet aber auch Erfolge und stellt beruhigt fest, dass es gar nicht so schlecht ist, älter zu werden.

111 Gründe, Dynamo Dresden zu lieben

Eric Spannaus

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2014)
Populäres Sachbuch, 296 Seiten
3. Auflage

Die SG Dynamo Dresden ist ein Verein, den man einfach lieben muss. Im Gegensatz zu anderen Vereinen, die bereits im März ihre bis Mai aufgetragenen Saisonaufgaben beenden und dann halt neue Rekorde aufstellen müssen, um das Fußvolk zu erfreuen, weiß man bei uns nie, ob das aktuelle Spieljahr aufgrund von ständigen finanziellen Engpässen vielleicht auch gleich das letzte sein wird. Unser Geld, das wir nicht haben, geben wir denen, die es gar nicht so dringend brauchen!
In unserer glanzvollen Geschichte haben wir viele verschiedene Ligen kennengelernt. Wir haben Pokale in die Höhe gestemmt und sind durch die Hölle gegangen. Wir haben uns mit den besten Mannschaften Europas gemessen und gegen Dresdner Stadtteilvereine verloren. Man hat uns den DFB-Pokal genommen, wir haben den FDGB-Pokal reaktiviert. Wir waren mehrfach klinisch tot und sind doch immer wieder aufgestanden. Man schreibt uns immer wieder ab, aber wir kehren zurück! Wir sind 61 Jahre alt und noch kein bisschen weise. Wir sind die SG Dynamo Dresden!

»Bücher über Dynamo Dresden gibt es viele. Aber diese Neuerscheinung muss ein Fan der Schwarz-Gelben einfach mögen. ›111 Gründe, Dynamo Dresden zu lieben‹, ist eine Liebeserklärung auf 296 Seiten, gespickt mit Fakten und amüsanten Begebenheiten. Da wird ein Skandal zum Lacher, ein Hubschrauber zum Föhn.«
BILD

Paranormale Phänomene

Sven Amtsberg

Mit Illustrationen von Kat Menschik
Metrolit (2014)
Geschichten, 208 Seiten

»Dieses Buch versammelt verschiedene Schilderungen von Augenzeugen, die über paranormale Phänomene berichten. Dieses Werk bemüht sich um Aufklärung dieser Phänomene. Außerdem bestrebt es, die Parapsychologie aus ihrer Schmuddel-Ecke zu holen.« So eröffnet Sven Amtsberg seine gleichermaßen skurrile und humorvolle Sammlung von Erzählungen: Da ist die von der Waterkant in die Berge verpflanzte Frau, die, vom Heimweh geplagt, nicht aufhören kann, Fische zu spucken (Meeresepiphanie) – oder Peters Frau, die sich als Medium für Außerirdische begreift und überall welche findet, sie aufliest und mit nach Hause nimmt. In der Erzählung »Vom Wimmern und Wummern« entdeckt eine Familie in ihrem Keller einen älteren Herrn auf einem ausgedienten Trimm-dich-Rad, der sich als Nazi vorstellt – hierbei handelt es sich um das Phänomen der Nazi-Emergenz. Vorgeführt werden außerdem Menschlicher Magnetismus, Teleportation, Marienerscheinungen, Schizophrene, Ekzeme, Embryonale Genese u.v.m.

»Ein ebenso ironischer wie poetischer Lovecraft-Horror!«
Krachkultur

»Ein lobenswertes Unterfangen.«
Zeit Online

»Der Hamburger Humor vereint den Sinn fürs Skurrile mit der Freude am Sprachspiel, er kennt die Melancholie so gut wie die Ironie. Und manchmal gefällt ihm die Bizarrerie dann am besten, wenn sie eben nicht subtil ist – und trotzdem feingeistig. Als Paradebeispiel für Letzteres kann Sven Amtsberg dienen, der unter den Hamburger Humorschaffenden derzeit noch zu den hidden champions gehört.«
Hamburger Abendblatt

»[…] dieses Buch ist voller herrlich schräger Geschichten, die mich teilweise an Ambrose Bierce oder Edgar Allan Poe erinnern – die außerdem noch von den wunderbaren Illustrationen von Kat Menschik unterstützt werden.«
FluxFM

»Flashig! Amtsberg kippt Dir seine Geschichten in den Kopf wie ein Bleigießer.«
Olli Schulz

»Was heißt hier bitte ›Fast wahre Geschichten‹? Was von so großer Schönheit ist, kann nur voll und ganz und phänomenal wahr sein!«
Tilman Rammstedt

111 Gründe, den Hamburger SV zu lieben

M. Laband, P. Markhardt, J. von Ahn, T. Eikmeier

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2013)
Populäres Sachbuch, 256 Seiten
3. Auflage

»Der HSV ist ‘n reiner Weltverein, das sach ich dir!«, wusste schon Imbissphilosoph Dittsche. Und er hat recht! Immer erste Liga, Urgestein, Meister, Pokalsieger, Europapokalgewinner – die Rothosen sind einer der erfolgreichsten Vereine in Deutschland. Anders als zum Beispiel die Bayern vermag es dieser Verein allerdings, seine Anhänger auch in tiefste Depression und Fassungslosigkeit zu versetzen. Das Auf und Ab des Clubs bringt seine Fans an den Rand des Wahnsinns. Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt gibt es nichts beim Traditionsclub von der Alster. Apropos Tradition! Die wird hier großgeschrieben und ist neben der ruhmreichen Vergangenheit der große Halt für die nach Titeln dürstende Fanschar in der Medienstadt Hamburg, wo nach einem Sieg die Meisterschaft herbeigeredet und nach einer Niederlage der Untergang des Abendlandes prophezeit wird. Die Medien reden von einem schlafenden Riesen und liegen damit trefflich daneben, denn der HSV ist das Größte. Auf der ganzen Welt. Basta!

»Tief gehende, kleine, feine, Liebeserklärungen an den Dino der Liga.«
Ibbenbürener Volkszeitung

111 Orte für Kinder in Berlin

Isa Grütering, Natascha Korol & Theresia Koch

Emons (2018)
Populäres Sachbuch, 240 Seiten

»Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein, und dann nischt wie raus nach Wannsee!« Nette Idee – es gibt aber noch 111 viel spannendere Orte für Kids in Berlin! Denn die Hauptstadt ist in Wahrheit ein einziger Abenteuerspielplatz, auf dem es für die Kleinen und die Großen unendlich viel zu entdecken gibt – vom Kinderwagenkino in Mitte bis zum Survival Training im Grunewald.

111 Gründe, den EHC Red Bull München zu lieben

Florian Weiß

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Populäres, ca. 288 Seiten

Wurde der EHC 2010 von den Fans der DEL-Teams noch herzlich in der Liga empfangen, ist er seit dem Einstieg von Red Bull 2012 das Feindbild vieler Traditionalisten. Wie bei ähnlich gesponserten Vereinen, beispielsweise im Fußball, wurden die Münchner von vielen als Kommerzverein beschimpft.
Die Fans des EHC stört das wenig, denn erstens wissen sie es besser, und zweitens bekommen sie von ihrem Team erstklassige Eishockey-Unterhaltung geboten.
Der Autor Florian Weiß liefert in seinem Buch 111 plausible Gründe, den zweimaligen deutschen Eishockeymeister zu lieben – nicht nur für EHC-Fans!​

Heimat für Fortgeschrittene

Chi Dung Ngo

Claudius (2017)
Sachbuch, 136 Seiten

Migration ist das Thema der Zeit. Umso wichtiger werden Geschichten, die von geglückter Integration erzählen. Chi Dung Ngo flieht 1978 mit dem Einmarsch der Kommunisten in Südvietnam nach Deutschland. Als vietnamesischer Bootsflüchtling fängt er im Alter von nur 16 Jahren in Deutschland ein neues Leben an. Seine Geschichte ist die eines Aufbruchs ohne Ziel. Sie ist aber nicht nur eine Fahrt über das Meer aus der Heimat in ein fremdes Land. Sie ist vor allem eine Fahrt durch das Leben selbst mit all seinen Unwägbarkeiten, Sehnsüchten und der Hoffnung, die wir alle teilen: Im Leben anzukommen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsdebatte ein ebenso dringender wie e

How to survive als Alleinerziehende

Sarah Rauch

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Populäres Sachbuch, 288 Seiten

Wer Tag für Tag ganz allein den Alltag mit Kindern stemmt, steht nicht selten vor Fragen wie »Wo ist denn schon wieder die Zeit geblieben?«, »Wie bringe ich das nur den Kleinen bei?« oder »Was tun, um nicht im täglichen Chaos zu versinken?«
»How to survive als Alleinerziehende« zeigt, dass es auf jede dieser Fragen mehr als nur eine Antwort gibt. Ob Erziehung, Organisation, Haushalt oder Job – jedes Kapitel gibt unterhaltsame Einblicke in typische Alltagssituationen und in die klassischen Konflikte aller Alleinerziehenden.
Autorin Sarah Rauch geht die Sache positiv an, schildert Anekdoten aus ihrem Leben als Alleinerziehende und zeigt, dass Mütter und Väter auch ohne Partner jede Menge Spaß im Alltag mit ihren Kindern finden können.

Der Tod ist ein nicht zu unterschätzender Gegner

Martin Meyer-Pyritz

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2017)
Populäres Sachbuch, 288 Seiten
2. Auflage
SPIEGEL-Bestseller!

Schonungslos und offen schildert Autor Martin Meyer-Pyritz in 33 Geschichten seine Einsätze als Berufsfeuerwehrmann in der Landeshauptstadt Düsseldorf – Einsätze, die ihn während seiner aktiven Zeit so sehr belasteten, dass er erst jetzt sein Schweigen bricht.
In seinem Buch »Der Tod ist ein nicht zu unterschätzender Gegner« nimmt er seine Leser mit zum Einsatzort, als wären sie selbst dabei – eine Welt, die den wenigsten von uns bekannt ist, obwohl sich diese dramatischen Ereignisse mitten unter uns abspielen. 33 Geschichten über Feuerwehrmänner im Einsatz, die unter die Haut gehen.

Kein Wissen ohne Glaube

Werner Kinnebrock

Claudius (2016)
Sachbuch, 152 Seiten

Kann ein Mensch ohne Glauben leben? Roboter tun das. Ihre Existenz basiert auf dem gesicherten Wissen, mit dem sie gefüttert wurden. Doch wehe, der Roboter wird aus seinem vertrauten Umfeld herausgerissen. Dann ist er hilflos und unfähig, damit zurechtzukommen. Anders der Mensch: Gerät er in eine solche Situation, wird er versuchen, sich das Neue und Unbekannte zu erschließen und sich eine Basis zu schaffen, um zu verstehen. Die menschliche Wissensbasis ist jedoch zu dürftig, um für alle Lebenssituationen Strategien und Sicherheit zu bieten. Werner Kinnebrock geht der Frage nach, wie weit wir mit Hilfe von Erfahrung und Wissenschaft in die Erkenntnis von Wahrheiten eindringen können. Wo ist die Grenze, an der das gesicherte Wissen aufhört und zwangsläufig der Glaube beginnt? Wo bleibt dabei der weltanschaulich-religiöse Glaube? Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard sagt: »Der Glaube kann nur im Sprung erreicht werden, der alles natürlich Verstehende hinter sich lässt.« Damit ginge wahrer Glaube weit über Wissenschaftsgläubigkeit hinaus. Klar und fundiert und doch mit der nötigen Offenheit für das Unfassbare nimmt uns der Autor mit auf eine spannende Argumentationsreise.

111 Gründe, Norwegen zu lieben

Gabriele Haefs

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 288 Seiten

Norwegen bietet eine unglaubliche landschaftliche Vielfalt: Gletscher, große Berge, idyllische Fjorde, Wasserfälle, ursprüngliche Wälder, saubere Seen und unzählige Inseln. Aber es gibt nicht nur Natur, sondern auch wunderschöne Holzhäuser und märchenhafte Stabkirchen. Die renommierte Übersetzerin und Norwegen-Kennerin Gabriele Haefs verrät uns ihre persönlichen Geheimtipps. Der etwas andere Einblick in das Land der Fjorde und Gebirge.

»Norwegen ist das schönste Land der Welt. Findet die Autorin und Übersetzerin Gabriele Haefs. Und die muss es wissen. Schließlich ist sie mit einem Norweger verheiratet und wurde mit dem Königlich Norwegischen Verdienstorden ausgezeichnet. Ihre Geheimtipps zeigen: Wir wissen viel zu wenig über das Land im hohen Norden. Überraschend und spannend!«
Hörzu

111 Gründe, Hamburg zu hassen

Uwe Uns

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2016)
Populäres Sachbuch, 288 Seiten

Sie wollen Hamburg gern hassen, wissen aber noch nicht genau warum eigentlich. Dann ist dieses Buch genau das Richtige für Sie. Es liefert 111 überzeugende Gründe, warum Hamburg fürchterlich ist.
Wenn Sie Hamburg nach der Lektüre dieses Buches nicht abgrundtief hassen, bekommen Sie die Hälfte Ihrer Seele unverdaut zurück und ein Autogramm von irgendeinem Hamburger obendrauf.
Erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um künftig locker jedem überzeugten Hamburger und Hamburg-Fan die Überheblichkeit austreiben zu können. Hamburg macht schlechtes Bier, schlechtes Wetter und schlechte Laune.
Hamburg ist der Holzweg, die Unwahrheit und das Ableben. Bereiten Sie sich mit diesem Buch vor auf den großen finalen Kampf gegen das Übel in der Welt: Hamburg!

»Der Mann, der sich Uwe Uns nennt, trägt einen Vollbart, einen Kapuzenpulli und eine Wollmütze, auf der ›Hambrug« steht. Hambrug, nicht Hamburg. Nach nur wenigen Sätzen wird deutlich, dass es sich bei der Mütze nicht um einen fehlerhaften Billigimport aus Taiwan handelt, sondern um ein Statement: Ich bin anders. Stadtverehrung? Nicht mir mir. Uwe Uns hasst nämlich Hamburg und seine Bewohner – vor allem aber ihre maßlose Selbstüberschätzung, die für ihn in diesem einen Satz gipfelt: Hamburg ist die schönste Stadt der Welt. In seinem mit Ironie und Satire vollgestopften Buch ›111 Gründe, Hamburg zu hassen‹, das nächsten Samstag veröffentlicht wird, rechnet er mit der norddeutschen Metropole ab. Oft, aber nicht immer, mit einem Augenzwinkern.«
Welt am Sonntag

Flint und fertig

Torsten Wohlleben

Carlsen (2015)
Kinderbuch, 160 Seiten

Mit zwölf verändert sich das Leben angeblich komplett. Davon kann bei Flint aber nicht die Rede sein: gleiche Schule, gleiche Freunde, gleiche nervige Eltern. Nur Lea, die beste Freundin seiner Schwester, bringt alles durcheinander. Wenn sie in seiner Nähe ist, wird er so seltsam nervös … Doch wie soll Flint ihr gefallen, wenn sie ihn schon beim Piratenspielen gesehen hat? Flint muss sein Leben umkrempeln und endlich cool werden. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn an der Wand immer noch die alte Bärchentapete hängt!

»Flint hat die Chance verdient, dem Nachwuchs zu beweisen, dass es zwischen Buchdeckeln mehr witzige Jugendliche gibt als den ewigen Greg.«
Süddeutsche Zeitung, Markus C. Schulte von Drach

111 Gründe, American Football zu lieben

Christian Riedel

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2015)
Populäres Sachbuch, 320 Seiten
2. Auflage

Es gibt Millionen Gründe, American Football zu lieben. Die 111 wichtigsten hat Autor Christian Riedel in diesem Buch zusammengefasst. Dabei erzählt er kuriose Anekdoten aus der NFL, Randgeschichten aus den unteren Ligen in Deutschland und warum einige Spieler Millionen verdienen, ohne jemals einen Ball in die Hand genommen zu haben. Fans wissen, wie faszinierend der Sport ist. Schließlich ist Football pure Poesie und viel mehr als nur 22 Spieler, die sich auf einen Haufen werfen. Wer dieses Buch in die Hand nimmt, erfährt schnell, worin die Faszination beim beliebtesten Sport in den USA liegt.

»Ein Sport, den man einfach lieben muss: Weil Football Kunst ist - vom Super Bowl bis zur NFL!«
footballfan.de

Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

Torsten Wohlleben

Carlsen (2014)
Jugendroman, 224 Seiten

Der 16-jährige Henner ist klein, hat Segelohren und ist zu allem Überfluss auch noch gut in der Schule. Neben seinen hünenhaften Freunden Jakob und Luis kommt er sich ziemlich dämlich vor. Doch ihn beschäftigt noch viel mehr: Dulden ihn die beiden nur aus Gewohnheit? Warum postet keiner auf seiner Facebook-Pinnwand? Und wie kann er die schöne Valerie erobern? Ein Sommer auf Helgoland scheint die perfekte Gelegenheit, endlich bei ihr zu punkten. Doch dann lernt Henner Leefke kennen – und auf einmal sieht er die Welt ganz anders.

»Ein deutschsprachiges Jugendbuch, das wirklich witzig geschrieben ist und auch noch ehrlich von Problemen Heranwachsender erzählt, gibt es selten, aber dieses ist eines. Wäre schön, gäbe es von deutschen Autoren mehr davon.«
NDR, Katja Eßbach

»›Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe‹ ist ein kluger, unterhaltsamer und selbstbewusster Roman für Teenager, die eine beruhigende Vergewisserung nötig haben, dass das alles gar nicht so schlimm ist.«
Süddeutsche Zeitung, Nicolas Freund

111 Gründe, Arminia Bielefeld zu lieben

Michael König & Philipp Kreutzer

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2014)
Populäres Sachbuch, 296 Seiten
3. Auflage

Willkommen beim Fußballklub für Fortgeschrittene, bei der ewigen Fahrstuhlmannschaft, der Diva aus Ostwestfalen. Wer Arminia Bielefeld liebt, der braucht starke Nerven. Kaum ein anderer Klub ist so oft aus der Bundesliga abgestiegen. Kaum ein Klub schaffte so häufig die Rückkehr. Das Chaos hat auf der Bielefelder »Alm« eine Dauerkarte. Dilettantismus und Triumph wechseln sich mitunter im Jahresrhythmus ab.
Zwei Aufstiege in einer Saison? Arminia hat es geschafft. Im Bundesliga-Skandal zum Zwangsabstieg verdonnert und trotzdem überlebt? Das war Bielefeld. Den FC Bayern mit 4:0 besiegt und danach abgestiegen? Wir erinnern uns. Von der Ober- in die Bundesliga durchmarschiert? Oh, wie war das schön. Nur Arminia hat einen »Jahrhunderttrainer« wie Ernst Middendorp, der Journalisten mit »Knien Sie nieder, Sie Bratwurst« begrüßte. Nur hier wirbelten ein »weißer Brasilianer« und ein »König« die Abwehrreihen durcheinander.
Andere werden Meister, in Bielefeld gilt: Leiden schafft Leidenschaft. Dafür lieben wir diesen Klub. Und das ist nur ein Grund – von mindestens 111.

»Selbst eingefleischte Arminen-Fans erfahren in fast jeder Geschichte neue Aspekte. Nicht-Fans können durch die 111 kurzweiligen Sympathie-Bekundungen nachfühlen, warum Ehemänner, Arbeitskollegen oder Freunde mit Arminen-Herz manchmal emotional nicht ganz auf der Höhe sein können.«
Mindener Tageblatt

Sie nennen es Nichtstun

Alexander Posch

LangenMüller (2014)
Roman, 192 Seiten

Draußen vor der Stadt geht das Leben seinen ruhigen Gang - außer man ist »Herr über drei Kinder«, wie Alexander Poschs Alter Ego. Seine Frau verdient das Geld, während er im Hamburger Vorort Kastanientiere bastelt, tote Amseln entsorgt und Fluchtversuche aus einem ausgefransten Dasein startet. Immer begleitet von der großen Sinnfrage: War es das jetzt? Täglich findet der geforderte Familienvater neue, skurrile Strategien, um dem Inferno die Stirn zu bieten - nicht umsonst steht »Weitermachen« auf seinem Schlaf-T-Shirt. Mit Lakonie und Witz beschreibt Alexander Posch das bohrende Gefühl verpasster Chancen und die große Sehnsucht nach einem anderen Leben. Ein literarischer Lesespaß par excellence!

»Launige Kolumnen über das irre Leben von Vätern und Hausmännern gibt es mittlerweile viele. Aber noch kein Autor hat aus dem Stoff einen so feinsinnigen literarischen Roman gemacht wie Alexander Posch in seinem Debüt ›Sie nennen es Nichtstun‹. Wir nennen es Volltreffer!«
Gala

»Ein kleines Buch der großen Desillusionierung, eine matt schimmernde Ästhetik des Scheiterns: Posch gelingt mit seinem Roman das literarisch anspruchsvolle Vorhaben, in vielschichtigen und metaphorischen Beschreibungen vom Vater- und Mannsein an der Schwelle zum Nervenzusammenbruch zu erzählen.«
Spiegel online, Thomas Andre

111 Gründe, Bayern München zu lieben

Jörg Heinrich

Schwarzkopf & Schwarzkopf (2013)
Populäres Sachbuch, 272 Seiten
9. Auflage

Dass der FC Bayern München der prachtvollste Fußballverein der Welt ist, versteht sich von selbst. Der FC Bayern hat, abgesehen vom isländischen Rekordmeister Real Reykjavík, die meisten Titel gewonnen – sinnlos, alle aufzuzählen, es werden ständig mehr. Bayern hat mit UliKalleFranz das unterhaltsamste und meinungsfreudigste Fußball-Zentralkomitee – Babylon sprach mit einer Zunge im Vergleich dazu. Bayern hatte immer die Fußballer mit den lässigsten Namen – man denke nur an Adi Kunstwadl, Katsche Schwarzenbeck und Bastian Schweinsteiger. Bayern gewinnt am schönsten (Europacupfinale 1974! Mailand 2001!! Schalke-besiegen 2001!!!), und Bayern verliert am schlimmsten (genaue Beispiele sind uns entfallen). Mittlerweile kommt sogar der Trainer des FC Barcelona zum FC Bayern – ein katalanischer Wundertätiger, der ohne Brücke zu Fuß über die Isar gehen kann. Und der FC Bayern hat sogar den lustigsten Lokalrivalen der Welt. Fazit: Mia san mia! Forever Number One! Der FC Bayern wäre als Unterhaltungskonzern sogar dann Weltklasse, wenn er nicht Fußball spielen würde. Gott sei Dank tut er’s.

»Wortspielereien gepaart mit Fakten, Bilderwelten, die oft mehr sind als nur kreatives Geblödel.«
Süddeutsche Zeitung

»Jörg Heinrich skizziert mit viel Phantasie und dem nötigen Augenzwinkern, warum der Rekordmeister der tollste Verein dieser Welt ist.«
Münchner Merkur

»Manche finden nicht einen einzigen, er hat gleich 111 Gründe gefunden, Bayern München zu lieben.«
Sport Bild