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© Andreas Endermann

Sebastian Dalkowski

Sebastian Dalkowski, geboren 1983, lebt als freier Journalist, Kolumnist und Autor in Mönchengladbach, schreibt u.a. für Süddeutsche Zeitung, FAZ, Rheinische Post, taz und Tagesspiegel über alles außer Taubenzüchtervereine. Für seine 24-Stunden-Reportage in Düsseldorfs größtem Hostel 2012 gewann er den Heinrich-Heine-Journalistenpreis. Im Januar 2013 gründete er mit Ex-Echt-Frontmann Kim Frank und Ex-Viva-Moderator Nilz Bokelberg den Blog »1000 Zeichen«. Im Herbst 2013 ist sein erstes Buch »111 Gründe, Borussia Mönchengladbach zu lieben« (Schwarzkopf & Schwarzkopf) erschienen, das bereits die 5. Auflage erlebt hat. 2013 wurde er außerdem vom Branchenblatt Medium Magazin zu einem der 30 vielversprechendsten deutschen Jungjournalisten ernannt.

Autorenblog

Titel

111 Gründe, Borussia Mönchengladbach zu lieben

Wer in jener Gegend zwischen Holland und Ruhrgebiet aufgewachsen ist, die sich Niederrhein nennt, der hat nicht viele Möglichkeiten: Entweder er wird Fan von Borussia Mönchengladbach oder aber er interessiert sich nicht für Fußball und hält zu Bayern München. Der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch hat mal gesagt »Der Niederrheiner weiß nichts, kann aber alles erklären.« Und so weiß der Borussia-Fan gar nicht so genau, warum er letztlich Anhänger der Fohlenelf ist, hat dafür aber sehr viele Erklärungen. Es ist die Mannschaft, die nicht nur eine Stadt, sondern eine ganze Region zusammenhält. Es sind die goldenen Siebziger mit Günter Netzer, Jupp Heynckes und Allan Simonsen, in denen Mönchengladbach mit tollem Konterfußball fünf Mal Meister wird und damit häufiger als Bayern München. Es ist dieses ständige Auf und Ab. Für den Weg von Europa bis in die Zweite Liga brauchte Borussia keine drei Jahre, für den umgekehrten Weg immerhin fünf. Es ist ein Pfostenbruch, ein Dosenwurf, ein 12:0 und eine Erinnerung namens Bökelberg. Es ist Borussia Mönchengladbach, die Elf vom Niederrhein.

»Dalkowskis Werk ist lesenswert. Vielleicht nicht nur für Gladbach-Fans, aber vor allem für sie.«
Rheinische Post