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Frank Nussbücker

Frank Nussbücker, geb. 1967 in Jena, wohnt seit 1988 in Berlin-Prenzlauer Berg, nun zusammen mit Liebe, Tochter und zwei Katzen. Der Schriftsteller und Ghostwriter schreibt u. a. Autobiografien, Hochzeits- & Trauerreden, Bücher übers Boxen, den 1. FC Union Berlin sowie Storys über die Liebe in den Zeiten der Marktwirtschaft. Bereiste er als Kind und Jugendlicher mit Eltern und Freunden die Ostseeküste, tut er dies seit 20 Jahren zusammen mit seiner Liebe.

Titel

Fettnäpfchenführer Ostsee

»Es muss nicht immer Malle sein«, beschließt die weltoffene Biene aus dem Ruhrpott. Diesen Sommer geht es für sie zum allerersten Mal an die Ostsee! Schon lange schwärmt ihr Freund Karsten vom Paradies vor der Haustür. Nun ist es endlich soweit.
Doch bald muss sich Biene ihre Schwierigkeiten mit Poseidons Küche eingestehen. Ihr und Karsten begegnen Menschen, denen ein halbes Nicken fast schon als Geschwätzigkeit gilt. Und als Biene ihre Lust am Nacktbaden entdeckt, erkennt sie, dass FKK nicht überall gern gesehen ist. Strömungen im Wasser und Reptilien an Land bergen ihre Gefahren, und possierliche Vögel verwandeln sich im Nullkommanix in reißende Monster. Trotz allem fühlt sich Biene zwischen Bodden und See bald richtig wohl, und dann bereitet ihr Karsten noch eine ganz besondere Überraschung.

Der Geist des Spiels

Die Arena brodelt, alles ist angerichtet für den »Kampf der Kulturen«: Deutschland vs. Holland! Gespannt erwartet der Protagonist dieses Buches sein großes Spiel, das ihm zum Durchbruch auf der internationalen Fußballbühne verhelfen soll.
Niemand anderes als er hat das Drehbuch dieses stets brisanten Derbys zweier Fußball-Giganten geschrieben. Das ist längst üblich so, weil die »Besitzer« der Fernsehsportart Nummer eins um die alles entscheidende TV-Einschaltquote ringen wie Napoleon um den Sieg bei Jena und Auerstädt.
Während das Spiel und sein Leben an ihm vorbeiziehen, wird dem Fußball-Ghostwriter klar, dass er mit seinem Job all das verrät, was er dereinst Spieltag für Spieltag als glühender Fan seines Vereins an diesem Sport so liebte.

»›Der Geist des Spiels‹ ist so etwas wie das Labskaus unter den Fußballromanen: ostdeutsche Adoleszenzstory, fußballkultureller Besinnungsaufsatz, Union-Fanbuch und moralisch verbrämte Zukunftsvision, alles in einem.«
11 Freunde

111 Gründe, Unioner zu sein

Was ist los bei Union? Nach neun Jahren rasanten Aufstiegs nun der Umbruch: neuer Trainer, Tusche weg, Abstiegskampf! Die Saison 2014/15 fordert die Eiserne Familie wie schon lange keine Spielzeit mehr. Mächtige Gegner verlangen ihr das Letzte ab auf Rasen und Rängen – im Kampf ums nackte Überleben einiger Fami-lienmitglieder! Ein Blick auf die »wahre« Historie des Vereins zeigt: Unioner hatten schon immer keine Chance, die sie jedoch stets nutzten. Eisern, trickreich, mit Humor. Union bedeutet: Du bist nicht allein, wenn dich das Leben in den Hintern tritt. Teil 2 des Buchs »111 Gründe, den 1. FC Union Berlin zu lieben« begleitet die Eiserne Familie beim Feiern, Helfen und sonstigen Abenteuern auf den Fußballplätzen des Lebens.

»Hier finden sich die Fans wieder, die Union durch Himmel und Hölle begleiten, himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Kritisch, aber kaum nachtragend. Und wenn sie dieses ›Nie aufgeben, immer weiter, ganz nach vorn‹ im eigenen Leben nicht ganz hinbekommen, dann sollte das gefälligst ihr 1. FC Wundervoll tun – eisern, möglichst sofort, unverzüglich.«
Tagesspiegel

111 Gründe, Boxen zu lieben

Autor Frank Nussbücker erzählt, was er in den letzten 39 Jahren bei seinen Berührungen mit diesem Sport erlebte. Seit er als Achtjähriger unvermittelt Zeuge des letzten Ali-Frazier-Kampfes wurde und bei seinem ersten Boxkampf lernte, mit seinen Ängsten zu leben, sind in aller Welt eine Menge Boxgeschichten passiert, die er für wert erachtete, sie in diesem Buch festzuhalten.
Er erzählt von »The Greatest« und dem Größten der Amateure, von einem, der seinen Landsleuten mit fliegenden Fäusten für einen Abend Frieden brachte, einem fast vergessenen Sinto-Boxer, dem großen Fight zweier amerikanischer Kultautoren, der Sternstunde eines namenlosen Journeymans, dem Jab seiner dreijährigen Tochter und von seinem Freund Michel, der seine Freundin zur Welt- und Europameisterin machte.

»Das Fazit nach 340 immer wieder aufs Neue gefangen haltenden Seiten ist: Sieger durch KO: Das Boxen.«
Werner Kastor, boxwelt.com

»In ›111 Gründe, Boxen zu lieben‹ schildert Autor Frank Nussbücker, was er in den letzten 39 Jahren bei seinen Berührungen mit diesem Sport erlebte.«
Boxsport

111 Gründe, den 1. FC Union Berlin zu lieben

Andere Vereine haben ihre Fans, bei Union Berlin haben die Fans ihren Verein. Mehrfach retteten sie durch spektakuläre Aktionen dessen Existenz. Ein Union-Fan konzipierte den Neubau des Stadions, Fans bauten es mit ihrer Hände Arbeit auf, finanzierten die neue Haupttribüne mit. Ein Union-Fan sitzt auf dem Präsidentensessel, andere arbeiten in der Geschäftsstelle, wieder andere drehen Filme, schreiben Songs, Storys oder ein Theaterstück über ihren Verein. Längst gehört auch Unions Seele, das legendäre Stadion An der Alten Försterei, niemand anderem als den Fans. Einen Fanblock gibt es hier nicht, es sei denn, man betrachtet das gesamte Stadion als solchen. Unioner stehen, und sie singen – lautstark, fantasievoll und erst recht, wenn ihre Mannschaft hinten liegt. Mit »Eisern Union« besitzen sie einen Schlachtruf, der weltweit seinesgleichen sucht. Gestern wie heute leben sie ihre eigene Kultur, welche – obgleich sie sich »Fußball pur« nennt – weit über jenen Ballsport hinausgeht.

»Autor Frank Nussbücker lernte bereits als Kind den Mythos um ›den großartigsten Fußballverein der Welt‹ kennen, und nun, als erwachsener Schriftsteller, hat er diese seine Liebe in 111 Teile zerlegt, um detailliert, witzig und sachkundig seinen Tsunami der Sympathie für die Zweitliga-Jungs aus der Alten Försterei zu entfesseln. Es ist, als ob einer in der Abseitsfalle stundenlang Geschichten rund um den FCU erzählt und damit ein Wechselbad der Gefühle auslöst. Fußball pur auf Papier.«
TAGESSPIEGEL

»Die Anhänger des 1. FC Union Berlin werden sich höchstwahrscheinlich sehr wohlig durch die 111 kurzen Geschichten bewegen, weil in ihnen die ganze Mythologie ihrer Eisernen angespielt wird. Obwohl Kritik in diesem Liebestaumel natürlich nicht vorgesehen ist, hat Nussbücker alles in allem genug Distanz und Selbstironie. Gut schreiben kann er auch.«
11 FREUNDE