Autor/in
© Konstantin Zander

Larissa Sarand

Larissa Sarand, Jahrgang 1988, Berlin. Abitur. Ausbildung (Verlagskauffrau). Studium (Deutsch und Politik auf Lehramt an Gymnasien). Nebenjobs und Ehrenämter aller Couleur. Immer artig, immer fleißig, immer angepasst. Einstieg ins Referendariat. Krise in jedweder Hinsicht, ebenso tief wie plötzlich. Schnauze voll, alles hingeschmissen. Zukunft ungewiss und das ist auch gut so. Immerhin eines steht fest: Soeben ist ihr Magersucht-Buch »Friss oder stirb« erschienen.

Titel

Friss oder stirb

Psychische Erkrankungen sind ein ernstes Thema – das kümmert Larissa Sarand allerdings wenig. In ihrem autobiografischen Buch bricht sie ein Tabu: Gnadenlos ungeschönt und mit viel Galgenhumor erzählt sie von ihrer Magersucht. Das Lachen bleibt dem Leser hierbei gelegentlich ebenso im Halse stecken wie der Autorin ein Stück Schokolade.
Doch gerade der beißende Zynismus macht dieses Buch zu etwas völlig Neuem, ohne dabei die Anorexie zu marginalisieren. Larissa Sarand nimmt den Leser mit auf eine rasante Fahrt von den »harmlosen« Anfängen der Krankheit nach dem Tod ihrer Eltern bis in die schwärzesten Stunden am Rand ihrer physischen und psychischen Kräfte. Mehr als einmal drängt sich hierbei die Frage auf: »Darf man darüber lachen?« Die Entscheidung darüber überlässt die Autorin dem Leser und empfiehlt: »Lesen Sie weiter und begeben sich mit mir auf eine wahrlich aberwitzige Reise oder klappen Sie das Buch schnell wieder zu und verbleiben Sie in der moralischen Unbedenklichkeitszone.«

»›Darüber macht man keine Witze.‹ Larissa Sarand tut es doch: Eine junge Autorin erzählt mit viel Galgenhumor über den Irrsinn der Magersucht.«
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»Psychische Erkrankungen sind ein ernstes Thema – das kümmert Larissa Sarand allerdings wenig. In ihrem autobiografischen Buch erzählt sie gnadenlos ungeschönt und mit viel Galgenhumor von ihrer Magersucht.«
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