Autor/in
© Maria Svidryk

Andreas Thamm

Andreas Thamm, geboren 1990 in Bamberg, hat in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus studiert. Lebt als Journalist, Autor und Suppenkoch in Nürnberg.

Titel

Unter Schluchten

Er ist ein junger, kaltblutiger Serienkiller. Und er ist krank.
Das schonungslose Erstlingswerk des aus Bamberg stammenden Schriftstellers Andreas Thamm richtet das Brennglas auf die Abgrunde einer ebenso fahrigen,wie beliebig mordenden Existenz. Ihr Name: Joseph.
Auf Abwegen fuhrt ihn sein Pickup weit hinaus, weit weg von der Heimat, von seiner Mutter, vom Schrott, weit hinein ins Land. Eine tiefschwarze Coming of Age-Sequenz, ein skrupelloses Anti-Leben, voller Wendungen, Vielschichtigkeit und Drastik.

Heldenhaft

Andi und Ferdi sind ganz normale Jungs, keine Helden, nix Besonderes. Vor ihnen liegt ein Sommer wie jeder andere. Dachten sie. Aber dann ist Mitch plötzlich wieder da. Mitch, der mal so was wie ein Freund war für die beiden. Bis er Scheiße gebaut hat. So große Scheiße, dass er ein Jahr lang im Knast gelandet ist. Mitch bringt Schuld und Vorwürfe mit sich. Das kann Andi gerade gar nicht gebrauchen, denn er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die hübsche Lea vor ihren superchristlichen Eltern zu retten. Also fassen Andi und Ferdi einen Plan: Abhauen. Leider haben sie das nicht ganz zu Ende gedacht …

»›Heldenhaft‹ ist unterhaltsam, spannend, humoristisch, berührend und gehaltvoll. Ein starkes, lesenswertes Debüt.«
BR Franken

Fernweh ist 'ne Scheißidee

Reisen ist erreichbarer Luxus. Noch nie zuvor konnten es sich so viele leisten, rund um die Welt zu fliegen. Gerade junge Menschen nutzen die freie Zeit vor dem Studium oder dem Eintritt ins Berufsleben, um die Welt zu entdecken und immer neue, bezahlbare Formen des Reisens zu entwickeln. Die Entscheidungen, die sie zu diesem Zweck treffen, sind nicht immer schlau, oft gefährlich, manchmal lehrreich und meistens lustig. Die 33 Geschichten, die Juli Zucker und Andreas Thamm gesammelt und erlebt haben, sind eine Warnung: vor reparaturbedürftigen VW-Bussen, unkoordinierten Volontärsprojekten und dem Verlust des Interrail-Tickets. Aber die Erzählungen zeigen auch, wie man sich aus jeder noch so komplizierten Urlaubssituation am Ende doch wieder herauswinden kann. Natürlich lohnt es sich trotz allem, auf Reisen zu gehen, selbst wenn man mit gebrochenem Herzen oder gebrochenen Armen zurückkehrt.

»Das Buch zeigt: Meist ist die Idee der Reise weitaus paradiesischer und ungefährlicher als die Realität.«
bild.de

»Ob Interrail, Couchsurfing oder Backpacking – hier ist ein unterhaltsames Lesebuch für alle, die nicht im falschen Film landen wollen.«
Globetrotter-Magazin

Krachkultur 16/2014

Andreas Thamm (*1990), der in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus studierte, erprobt sich in »Der Brunnen« in einem famosen Sekundenstil, der an Peter Weiss’ unwiderstehliches Formexperiment »Der Schatten des Körpers des Kutschers« erinnert. Man darf sich auf die Rückkehr der Suhrkamp-Kultur freuen!