Autor/in
© Maria Svidryk

Andreas Thamm

Andreas Thamm, geboren 1990 in Bamberg, hat in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus studiert. Lebt als Werbetexter und freier Autor/Journalist in Bamberg. Veröffentlichte Beiträge in: Bella Triste, Krachkultur, jetzt.de, stern. Schrieb zusammen mit mit J. S. Guse das Drama »The Hershey Company«, Uraufführung Oktober 2012. War Finalist des Literaturwettbewerbs Wartholz 2014. Hat im Sommer 2015 zusammen mit Juli Zucker ein Sachbuch mit 33 Geschichten über verkorksten Urlaub veröffentlicht: »Fernweh ist 'ne Scheißidee« (Schwarzkopf & Schwarzkopf). Sein erster Jugendroman »Heldenhaft« (Magellan) erscheint im Frühjahr 2019.

Titel

Heldenhaft

Andi und Ferdi sind ganz normale Jungs, keine Helden, nix Besonderes. Vor ihnen liegt ein Sommer wie jeder andere. Dachten sie. Aber dann ist Mitch plötzlich wieder da. Mitch, der mal so was wie ein Freund war für die beiden. Bis er Scheiße gebaut hat. So große Scheiße, dass er ein Jahr lang im Knast gelandet ist. Mitch bringt Schuld und Vorwürfe mit sich. Das kann Andi gerade gar nicht gebrauchen, denn er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die hübsche Lea vor ihren superchristlichen Eltern zu retten. Also fassen Andi und Ferdi einen Plan: Abhauen. Leider haben sie das nicht ganz zu Ende gedacht …

Fernweh ist 'ne Scheißidee

Reisen ist erreichbarer Luxus. Noch nie zuvor konnten es sich so viele leisten, rund um die Welt zu fliegen. Gerade junge Menschen nutzen die freie Zeit vor dem Studium oder dem Eintritt ins Berufsleben, um die Welt zu entdecken und immer neue, bezahlbare Formen des Reisens zu entwickeln. Die Entscheidungen, die sie zu diesem Zweck treffen, sind nicht immer schlau, oft gefährlich, manchmal lehrreich und meistens lustig. Die 33 Geschichten, die Juli Zucker und Andreas Thamm gesammelt und erlebt haben, sind eine Warnung: vor reparaturbedürftigen VW-Bussen, unkoordinierten Volontärsprojekten und dem Verlust des Interrail-Tickets. Aber die Erzählungen zeigen auch, wie man sich aus jeder noch so komplizierten Urlaubssituation am Ende doch wieder herauswinden kann. Natürlich lohnt es sich trotz allem, auf Reisen zu gehen, selbst wenn man mit gebrochenem Herzen oder gebrochenen Armen zurückkehrt.

»Das Buch zeigt: Meist ist die Idee der Reise weitaus paradiesischer und ungefährlicher als die Realität. Dennoch will der Autor nicht vom Reisen abraten, sondern dazu ermutigen. ›Ich glaube, dass man nach dem Lesen eher aufbrechen als daheim bleiben will‹, sagt er. ›Wenn man einen Urlaub erleben will, von dem es auch etwas zu erzählen gibt, sollte man sich nicht in einer Bettenburg einschließen, sondern mit dem Rucksack auf den Weg machen. Sogar aus der kompliziertesten Urlaubssituation kommt man am Ende doch irgendwie wieder heraus.‹«
bild.de

»Ob Interrail, Couchsurfing oder Backpacking – hier ist ein unterhaltsames Lesebuch für alle, die nicht im falschen Film landen wollen.«
Globetrotter-Magazin

Krachkultur 16/2014

Andreas Thamm (*1990), der in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus studierte, erprobt sich in »Der Brunnen« in einem famosen Sekundenstil, der an Peter Weiss’ unwiderstehliches Formexperiment »Der Schatten des Körpers des Kutschers« erinnert. Man darf sich auf die Rückkehr der Suhrkamp-Kultur freuen!