Autor/in
© Cihan Acar

Cihan Acar

Cihan Acar, geb. 1986 bei Heilbronn. Nach dem Abitur begann er das Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg. Dazu arbeitete er als Journalist und Autor. Er schrieb zwei Sachbücher (eines über Galatasaray, eines über Hip Hop) und berichtete unter anderem für die dpa aus der Türkei. Nach längeren Aufenthalten in Istanbul und Berlin kehrte er zurück, um sein Studium abzuschließen. Derzeit schreibt er an seinem ersten Roman mit dem Arbeitstitel »Schieb keine Filme, Kemal«, der im Frühjahr 2020 bei Hanser Berlin erscheinen wird. Einen Auszug daraus kann man in der KRACHKULTUR lesen.

»Ich halte Cihan Acar für ein großes Schreibtalent. Er hat nicht nur einen schönen Sound und eine einnehmende Sprache, sondern findet auch immer wieder besondere Bilder und Vergleiche.«
Benedict Wells

Titel

Krachkultur 19/2018

Cihan Acar (*1986) hat sich den coolen John Fante zum Vorbild genommen und lässt in »Schieb keine Filme, Kemal« (Romanauszug) einen jungen Deutschtürken eine Abschiedsrunde durch seine Hood drehen, ehe er erstmals in seine andere Heimat, nach Istanbul, fliegt.

»Was ich von Cihan Acars erstem Roman bislang gelesen habe, finde ich echt gut, schön rotzfrech und wahrhaftig.«
Matthias Politycki

111 Gründe, Hiphop zu lieben

In den verlassenen Straßen der Bronx aus der Not heraus entstanden, dient HipHop heute Menschen in aller Welt als Überzeugung, Hobby oder Perspektive. Und doch wird selten eine Kunstform so sehr kritisiert, belächelt und auf einzelne Bestandteile reduziert wie HipHop. 111 Gründe kämpfen hier dagegen an, indem sie Herkunft, Entwicklung und Bedeutung der Kultur nachzeichnen und seinen Pionieren, Legenden, Stars und Höhepunkten ein Denkmal setzen: angefangen von den Gründer-Vätern Kool Herc, Afrika Bambaataa und Grandmaster Flash über Ikonen wie Tupac Shakur und Notorious B.I.G. bis hin zu den deutschen Rap-Stars Kool Savas, Bushido und Kollegah. Wo kommt HipHop her? Was macht ihn aus? Wer hat ihn geprägt? Dieses Buch liefert 111 Antworten.

»In Cihan Acars formidabel recherchiertem und angenehm subjektivem Buch ›111 Gründe, HipHop zu lieben‹ findet man am Rande und zwischen den Zeilen immer wieder absurde Anekdoten und entzückende Zusammenhänge, mit denen man jede Fachsimpelei über Hiphop als Besserwisser verlässt.«
Business Punk

111 Gründe, Galatasaray zu lieben

Genug vom allzu »modernen« Fußball? Keine Lust mehr auf Plastik-Clubs, fremde Investoren und fehlende Stimmung auf den Rängen? Sehnsucht nach wahrem Fußball, mit echten Fans, Tradition und völliger Identifikation? Gestatten, Galatasaray. Hier findet der Fußballliebhaber all das, was zu einem echten Verein gehört.
Lange Tradition, Selbstbestimmung (ungeschriebenes Gesetz, dass der Präsident das vereinseigene Gymnasium besucht haben muss), eine waschechte Rivalität (kein Derby der Welt ist heißer als Galatasaray vs. Fenerbahçe). Und dann die Fans. »Welcome to hell!« heißt es bei jedem Heimspiel, und das Motto ist Programm. Und das nicht nur auf den Rängen, denn mit totalem Pressingfußball bis zum Umfallen führte Fatih Terim die »Löwen« im Jahre 2000 zum Triumph im UEFA-Cup, dem größten Erfolg des türkischen Fußballs.
Kein Wunder also, dass die Vereinsgeschichte unzählige Helden und Geschichten hervorgebracht hat, Mythen, Skandale, Triumphe und Tragödien. Ein Blick in den Alltag und die Geschichte von Gala ist wie eine abendliche Querfahrt durch Istanbul: unberechenbar, überraschend, heftig, faszinierend. Machen wir uns auf die Reise!

»Cihan Acar liefert in seinem Werk ›111 Gründe, Galatasaray zu lieben‹ tolle Einblicke in die Historie der ›Löwen‹.«
LIGABlatt.de