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© Daniel-C. Schmidt

Daniel-C. Schmidt

Daniel-C. Schmidt, Jahrgang 1984, früher Libero beim TuS Porta/Kleinenbremen, heute freier Journalist (u.a. für MUSIKEXPRESS und SPON) und Autor in Berlin, dazwischen Studium in Manchester und London. »111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben« (Schwarzkopf Schwarzkopf 2013) ist sein erstes Buch. Es liegt inzwischen in siebter Auflage vor.

Titel

111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben

Du liebes bisschen. 111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben. Wirklich? Ganz im Ernst jetzt? Ja, so lautet die Versuchsanordnung: Mal ein Bild machen, warum der Club, der vor ein paar Jahren noch auf einem immensen Schuldenberg saß, plötzlich so hoch im Kurs steht. Denen, die bereits dabei sind, muss man das nicht groß erklären. Die wissen, warum das alles so verrückt ist und manchmal großartig oder auch herzzerreißend. Dem Rest könnte man erzählen, was der BVB aus der Finanzkrise gelernt hat, wer die drei Alfredos waren, warum Jürgen Kohler in Dortmund zum sogenannten Fußballgott wurde, welche Gemeinsamkeiten Jürgen Klopp und José Mourinho teilen, und weshalb Kevin Großkreutz so sinnstiftend für Borussia Dortmund ist. Aus diesen – und natürlich vielen anderen, älteren – Momentaufnahmen setzt sich die Geschichte eines Vereins zusammen, der momentan eigentlich ziemlich gut dasteht. Gäbe es da nicht dieses eine Zauberwort: Chancenverwertung. Selbst dann: Wer wäre nicht hingerissen von den Fähigkeiten eines Marco Reus, der Eleganz eines Mats Hummels, oder Pierre-Emerick Aubameyangs Schlitzohrigkeit? Lief natürlich nicht immer rund. Auch das steht in den 111 Gründen über Schwarz-Gelb. Hier schwarz auf weiß.