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Daniel-C. Schmidt

Daniel C. Schmidt, freier Autor und Reporter. Jahrgang 1984, Studium in Manchester (BA Politics & Economics) und London (University of London, School of Oriental and African Studies, MSc Asian Politics), danach sieben Jahre in Berlin (u.a. Volontär DIE WELT, zuletzt Redakteur beim Musikexpress). Im Januar 2016 Umzug in die USA, von wo aus er zuerst über den Wahlkampf berichtet hat und inzwischen Trumps Präsidentschaft für diverse deutsche Medien kritisch beleuchtet. Sein erstes Buch, das seit dem Erscheinen 2013 acht Auflagen erlebt hat, liegt jetzt in einer aktualisierten Neuausgabe vor: »111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben« (Schwarzkopf & Schwarzkopf 2018).

Titel

111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben

Du liebes bisschen. 111 Gründe, Borussia Dortmund zu lieben. Wirklich? Ganz im Ernst jetzt? Ja, so lautet die Versuchsanordnung: Mal ein Bild machen, warum der Club, der vor ein paar Jahren noch auf einem immensen Schuldenberg saß, plötzlich so hoch im Kurs steht. Denen, die bereits dabei sind, muss man das nicht groß erklären. Die wissen, warum das alles so verrückt ist und manchmal großartig oder auch herzzerreißend. Dem Rest könnte man erzählen, was der BVB aus der Finanzkrise gelernt hat, wer die drei Alfredos waren, warum Jürgen Kohler in Dortmund zum sogenannten Fußballgott wurde, welche Gemeinsamkeiten Jürgen Klopp und José Mourinho teilen, und weshalb Kevin Großkreutz so sinnstiftend für Borussia Dortmund ist. Aus diesen – und natürlich vielen anderen, älteren – Momentaufnahmen setzt sich die Geschichte eines Vereins zusammen, der momentan eigentlich ziemlich gut dasteht. Gäbe es da nicht dieses eine Zauberwort: Chancenverwertung. Selbst dann: Wer wäre nicht hingerissen von den Fähigkeiten eines Marco Reus, der Eleganz eines Mats Hummels, oder Pierre-Emerick Aubameyangs Schlitzohrigkeit? Lief natürlich nicht immer rund. Auch das steht in den 111 Gründen über Schwarz-Gelb. Hier schwarz auf weiß.