Autor/in
© Michael Ladebusch

Marc Halupczok

Marc Halupczok, Jahrgang 1975, lebt und arbeitet seit vielen Jahren als Journalist und Buchautor in Braunschweig. Er schreibt vor allem über Musik (Fachgebiet Heavy Metal), außerdem verfasste er mehrere Biografien über Musiker und Schauspieler (HIM, Louis de Funès) und veröffentlichte unter dem Pseudonym Till Burgwächter satirische Glossen zu verschiedenen Themen (»Die Wahrheit über Wacken«, »Väter, Völker und Vandalen«, »Neues aus Trueheim«). Zuletzt erschienen von ihm unter Klarnamen »111 Gründe, Wrestling zu lieben« (Schwarzkopf & Schwarzkopf 2016), »111 Gründe, St.-Pauli-Fan zu sein« (Schwarzkopf & Schwarzkopf 2016) und »111 Gründe, Nachbarn zu hassen« (Schwarzkopf & Schwarzkopf 2017). Pro Jahr absolviert er 50 Lesungen und mehr. Und nein, er möchte nicht nach Berlin ziehen!

Titel

111 Gründe, Nachbarn zu hassen

Sie sind laut, sie riechen, sie haben ungezogenen Nachwuchs, sie sind faul, sie gehen sonntags nicht in die Kirche, und sie halten sich exotische Tiere, die schrille Laute von sich geben: Nachbarn.
Schon im Neandertal kreiste die Keule, wenn in der Höhle nebenan mal wieder die Hölle los war und Papa am nächsten Tag früh zur Mammutjagd musste. Die Keulen sind mittlerweile eingemottet (gilt zumindest für die meisten Fälle), aber sonst hat sich rein gar nichts verändert.
»​111 Gründe, Nachbarn zu hassen« ist ein großer Lesespaß für all die Menschen, die ganz woanders wohnen oder so schwerhörig und kurzsichtig sind, dass sie die Verrückten aus dem zweiten Stock oder auf der anderen Seite des Sichtschutzzauns nur schemenhaft wahrnehmen. Und das ist in diesem Fall ein wahrer Segen.

111 Gründe, St.-Pauli-Fan zu sein

Selbst Menschen, die Franz Beckenbauer für den Sprecher der Tagesthemen halten, haben schon mal von ihm gehört: Der FC St. Pauli ist mehr als nur ein weiterer Fußballclub, er ist das Aushängeschild, das Gewissen und der wandelnde Widerspruch eines Stadtteils, der für sich in Anspruch nimmt, anders zu sein als der Rest.
Die Fans feiern sich als bunter, antirassistischer Haufen, sie lehnen Kommerz ab, und doch bescheren sie ihrem Club Merchandise-Einnahmen in Millionenhöhe. Logisch, dass so ein Umfeld auch immer wieder ganz spezielle Spieler und Trainer anlockt. Ob Bewohner der Hafenstraße, schwuler Theaterdirektor, Alt-Linker mit Oberschenkelnarbe oder »das Tier im Tor«.
Bei St. Pauli brennt hinter den Kulissen und auf dem Platz stets der Baum, »normal« geht anders. Genug Stoff, um 111 Gründe zu finden, diesen Verein zu lieben, mit ihm durch Täler der Tränen zu gehen und höchste sportliche Gipfel zu erklimmen. Denn letztlich geht es auch am Millerntor immer um drei Punkte.

111 Gründe, Wrestling zu lieben

Ist das noch Sport oder schon reines Entertainment? Treten Sie ein in die Welt der wilden Männer (und Frauen), die grimassierend übereinander herfallen, sich Stühle auf den Kopf schlagen und durch die Luft fliegen, als gelte die Schwerkraft nicht für sie.
Autor Marc Halupczok beleuchtet das weltweite Phänomen Wrestling sowie dessen Protagonisten von vorgestern bis heute und gräbt die oftmals tragischen Geschichten aus, die hinter dem Image von Superhelden und Erzschurken lauern. Er zieht Parallelen zu gesellschaftlichen Entwicklungen und versucht trotzdem, die Angelegenheit nicht allzu ernst zu nehmen.
Also lockern Sie Ihre Muskeln, setzen Sie zu einem »Closeline« an und fordern Sie das Schicksal heraus. Der Weg auf die Matte ist kurz, aber schmerzhaft!

111 Gründe, Bier zu lieben

»111 Gründe, Bier zu lieben« beleuchtet die Geschichte des Bieres, taucht tief in die Braukessel kleiner und großer Brauereien ab, spioniert hinter den Theken der letzten originalen Eckkneipen dieser Nation, jagt dem Freibier nach, wirft sich todesmutig in den Glaubenskampf zwischen Anhängern von grünen und braunen Flaschen, wartet in überfüllten Biergärten ewig auf seine Bestellung, klärt endgültig, ob das »Pupasch« etwas Unanständiges ist, und nascht am Treber ausländischer Braumanufakturen. Denn ein Glas mit frisch gezapftem Bier ist mehr als nur ein Getränk, es ist eine Lebenseinstellung, ein Mythos (Nein, hier ist ausdrücklich nicht die griechische Biermarke gleichen Namens gemeint!), Freizeitbegleiter, Motivator, Belohnung und im schlimmsten Fall bester Freund. Und wer würde das alles je von einem Kelch Weißwein behaupten?

»Der Autor taucht tief in die Braukessel großer wie kleiner Brauereien ab, spioniert hinter den Theken so mancher letzten originalen Eckkneipe dieser Nation oder jagt etwa dem Freibier nach. Halupczok hat probiert, geschnuppert, zugehört, nachgeschlagen und notiert, was ihm an Informationen aus dem unendlich weiten Bier-Universum besonders wichtig erschien.«
Dresdner Neueste Nachrichten

»Lustig plaudernd erzählt Halupczok über das ›größte Getränk aller Zeiten‹, das nicht nur ›der ideale Durstlöscher im Sommer‹, ›Freund bei einer Heimniederlage im Stadion‹, ›Essensbegleiter‹ und ›Feierabendbelohnung‹ ist.«
Wiener Journal

111 gründe, Edward Snowden zu unterstützen

Die Enthüllungen von Edward Snowden haben nicht nur die politischen Verhältnisse verändert, sondern auch das Leben eines jeden Einzelnen. Wer denkt beim Verfassen einer E-Mail nicht daran, dass die NSA möglicherweise mitlesen könnte? Auch wenn man in der Mail nur Mutti aus dem Urlaub schreibt, dass auf Mallorca ein »Bombenwetter« herrscht.
Im Namen der Terrorismusabwehr ist noch viel mehr erlaubt, als wir alle es uns hätten träumen lassen. Allerdings muss es unbescholtenen Bürgern auch erlaubt sein, sich gegen diese Totalüberwachung zu wehren. Edward Snowden hat wichtige Impulse dafür geliefert und wird deshalb in diesem Buch gewürdigt.

»Ist Snowden ein Held oder ein Verräter? So eindeutig, wie es der Titel suggeriert, fällt die Antwort auch in diesem Buch nicht aus. Dafür liefert es interessante bis skurrile Hintergrundinformationen zu dem Mann, der eine der wichtigsten Figuren des neuen Jahrtausends ist.«
GQ