Autor/in
Cornelia Lohs
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Cornelia Lohs

Die freie Journalistin und Buchautorin Cornelia Lohs ist an über 100 Tagen im Jahr in der Welt unterwegs, verfasst Reiseführer und schreibt Reportagen und Features für diverse Medien. Fünf Jahre lang lebte sie »teilzeit« in Michigan und lernte die USA bei vielen Reisen quer durchs Land kennen - von der Bürokratie über politische Fund-Raising-Partys bis hin zu Treffen mit Baseball-Legenden. 2014 heiratete sie ihren amerikanischen Lebensgefährten in Dänemark, der es in Deutschland viel spannender fand als in seiner Heimat und fortan lieber hier lebte. Zumal die Heimat seiner Vorfahren, Irland, weniger als zwei Flugstunden entfernt liegt. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Reiseführer der Rekorde

Höchste, größte, schiefster, windigste, einsamstes: Superlative gibt es auf Reisen genug. Wer dabei bislang an ferne Länder und die sieben Weltwunder denkt, wird im »Reiseführer der Rekorde« eines Besseren belehrt. Auch in Österreich, Deutschland und der Schweiz befinden sich Ziele, an die keine Konkurrenz so bald herankommt. Haben Sie schon vom schmalsten Fachwerkhaus oder dem größten Käsemilbenmonument gehört? Von der größten Fischtreppe, dem höchsten Osterfeuer oder der steilsten Eisenbahnstrecke? Begleiten Sie Cornelia Lohs durch die deutschsprachigen Länder an Orte, die Sie ansonsten auf Ihren Reisen womöglich ausgelassen hätten: nach Reutlingen, Hallig Gröde und Würchwitz, nach Heede, Suurhusen und Pellworm.

»Bei der Lektüre der insgesamt 100 Rekorde, die jeweils mit einem Text, Foto und nützlichen Angaben wie Erreichbarkeit, Kosten und GPS-Koordinaten vorgestellt werden, stoßen wir auf nicht nur auf Altbekanntes aus dem Guinness-World-Records-Buch, sondern entdecken auch Orte im Verborgenen und manchen schrägen Superlativ.«
stern.de

Lost & Dark Places Heidelberg und Mannheim. 33 vergessene, verlassene und unheimliche Orte

Welche Geschichte steckt hinter einem verlassenen Gebäude, einer Ruine oder einem Ort, den es längst nicht mehr gibt? Machen Sie sich im romantischen Heidelberg und im kreativen Mannheim auf die Suche nach unterirdischen Gängen und vergessenen Friedhöfen, nach geschichtsträchtigen Bunkern und mysteriösen Erdlöchern, nach Orten seltsamer Begebenheiten und blutrünstiger Morde. Neue Einsichten in die in die scheinbar beschauliche Neckarstadt und die benachbarte Rhein-Neckar-Metropole.

Heidelberg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen

Hier warten 85 abwechslungsreiche und individuelle Aktivitäten auf euch: Im Felsenmeer wandern, bei Mönchen einkehren, Süßes naschen wie in längst vergangenen Zeiten, erleben, wie sich Untersuchungshaft in einer Zelle anfühlt, Filmklassiker schauen und schlemmen mit Stern. Ob mit Freundinnen, Kumpels, Mutter, Cousinen, der Oma oder mit den Kindern unterwegs – in Heidelberg kommt keine Langeweile auf!

Fettnäpfchenführer Schweden

Als Kinder lesen wir »Pippi Langstrumpf«, als Jugendliche schmettern wir »Dancing Queen« und als Erwachsene bauen wir emsig die Regale einer blau-gelben Möbelhauskette zusammen und verschlingen mörderisch spannende Schweden-Krimis – kurz: Deutschland ist durch und durch schwedisiert. Bei so viel kultureller Aneignung sollten Schwedenreisende doch trittsicher durch die skandinavischen Wälder stapfen, sämtliche Elchtests bestehen und definitiv kein interkulturelles »Waterloo« erleben … Ja, wäre die Sache nur so leicht!
Auch Katharina freut sich auf ihr Forschungssemester am berühmten Karolinska-Institut in Stockholm. Knäckebrot hat sie schließlich schon als Kind geliebt, und nirgends sind Frauen und Männer so gleichberechtigt wie hier. Aber schneller als ihr lieb ist, spürt Katharina die ersten Fettnäpfchen auf: Wenn sie sich in ein Taschentuch schnäuzt, finden das die Schweden eklig. Wenn sie Parfüm trägt, ebenso. Wein lässt sich noch schwieriger auftreiben als Bargeld – und das ist in Schweden quasi abgeschafft. Zum Glück findet Katharina bald Freundinnen wie Emma, die ihr die schwedischen Sitten und Gebräuche näherbringen. Und mithilfe von Emmas Tipps und Hintergrundwissen, fühlt sich Katharina bald richtig angekommen.

111 Gründe, Dublin zu lieben

Die spinnen, die Dubliner: Sie feiern jährlich eine Romanfigur und einen Heiligen, der nicht mal vom Papst heiliggesprochen wurde. Sie haben ihre eigene Hymne, verwahren Napoleons Zahnbürste, errichten dichtenden Knastbrüdern ein Denkmal und geben ihrem Hauptpostamt den Status eines nationalen Heiligtums. Sie springen in Massen in die kalte Liffey, glauben an Geister, bestatten Pferde mit militärischen Ehren und widmen ihren Kobolden ein eigenes Museum.
Mit 500.000 Einwohnern ist die irische Hauptstadt so überschaubar, dass die Dubliner sie »Dorf« nennen. Dublin ist nicht nur die Wiege der irischen Nation, sie ist auch die heimliche Welthauptstadt der englischsprachigen Literatur.
Gemessen an ihrer Größe hat sie überdurchschnittlich viele weltbekannte Schriftsteller und Dichter sowie gleich vier Literaturnobelpreisträger hervorgebracht und wurde deshalb 2010 mit dem Titel »UNESCO City of Literature« geadelt. Zahlreiche der 775 Pubs genießen dank des Literary Pub Crawl literarischen Status.