Autor/in
© Anna Jontza

Kai Tilgen

Kai Tilgen, geb. 1961 in Essen, sechs Monate nach der Hochzeit des Rechtsanwalts und der Bäuerin. 1974 nach dem Film »Harold and Maude« die Erkenntnis: Papa, ich werde Regisseur! Bis 1985 Studien in Essen, Heidelberg und Freiburg. Scheitern an Filmhochschulen und Regieassistenz am Theater Essen. Bis 1994 von der Kabelhilfe zum Regisseur. Und dann vorwiegend Regie auf der dunklen Seite der Macht.

Titel

Wie ich mir meinen Platz in der Fernsehhölle verdient habe

»Irgendwas mit Medien!« Das sagen sich ganze Abiturklassen zum Zeugnisempfang. Das zeigt Hoffnung, aber auch Orientierungslosigkeit. Am Set folgt dann schnell die Ernüchterung: Mit frischem Regiediplom in der Tasche wird man erst mal zum Kaffeekochen verdonnert. Man muss sich seine Sporen verdienen, muss leiden, denn Fernsehen ist Krieg. Und am wichtigsten ist: Man muss mutig sein und wollen.
Kai Tilgen arbeitet seit 32 Jahren beim Fernsehen, seit 26 Jahren ist er Regisseur. Bei seinem ersten Job ohne Bezahlung, als Produktionsassistent in München, hat er drei Monate im Auto übernachtet.
Fernsehen machen ist eine Leidenschaft mit Glücksversprechen und Enttäuschungsgarantie. Es geht um Teamgeist, Manipulation, Kreativität und Vertrauen.
In seinem Buch schildert Kai Tilgen die lustigsten, schlimmsten und absurdesten Momente. Und er lüftet das Geheimnis über »Bwn«.

»Seit 24 Jahren arbeitet Kai Tilgen (57) als Regisseur beim Fernsehen. Er drehte unter anderem für ›DSDS‹ (RTL), ›Die Versteckte Kamera‹ (ZDF) und Pseudo-Doku-Soaps wie ›Der Blaulicht Report‹ (RTL). Nun packt Tilgen in seinem Buch ›Wie ich mir meinen Platz in der Fernsehhölle verdient habe‹ aus, erzählt über Lügen, Tricks, Sex und Pannen am Set.«
BILD