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© Dirk Bernemann

Dirk Bernemann

Dirk Bernemann, geb. 1975 im westlichen Münsterland, begann 2004 mit dem Schreiben. Zuvor war er Gitarrist, Sänger und Texter in diversen lokalen Punkbands. 2005 dann Veröffentlichung von »Ich hab die Unschuld kotzen sehen« (Ubooks-Verlag). Es folgten in regelmäßigen Abständen weitere Kurzgeschichtenbände und Romane. 2012 und 2013 arbeitete er an der Theateradaption seiner ersten beiden Bücher mit, die im Münchener Theater und sofort uraufgeführt wurden. 2016 hatte sein erstes eigenes Theaterstück »Bella Noir – 2 Zigaretten Demut« ebenfalls im Theater und sofort Premiere. Seit Anfang 2019 ist er einer der Initiatoren des Podcasts »Untendurch«. Bernemann lebt und arbeitet in Berlin. Und freut sich auf das Erscheinen seines neuen Romans »Schützenfest« im Herbst 2021 bei Heyne Hardcore.

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Schützenfest

Gunnar Bäumer hat vor sieben Jahren mit Ende Zwanzig die Provinz verlassen, um nach Berlin zu ziehen. Jetzt kehrt er für eine Woche in sein Elternhaus zurück, um »das Haus zu hüten«. In diesen Tagen findet auch das alljährliche Schützenfest statt, dem er sich eigentlich verweigern wollte, um zur Ruhe zu kommen. Doch dem Fest entkommt er nicht und muss sich innerhalb der nächsten Tage dem Dorfleben, seinen Lebenskonzepten und seiner Vergangenheit stellen, vor allem auch seiner Jugendliebe Franziska mit deren Ehemann.

»Bernemann hätte jetzt schon das Talent eines Don DeLillo, wollte er dem Leben nicht erstmal noch anständig auf die Fresse hauen.«
Philip Boa

Krachkultur 21/2020

Dirk Bernemann (*1975), der einst die Unschuld kotzen sah (so tatsächlich der Titel seines bislang größten Bestsellers: »Ich hab die Unschuld kotzen sehen«), ist Experte für poptheoretische Nuancen, die auch das Beziehungsleben beeinflussen. In seiner Geschichte »Indiepop und Normalität« ist das Gefühlsleben der Protagonisten von popkulturellen Geschmacksfragen abhängig.