Autor/in
© Philip Krömer

Philip Krömer

Philip Krömer, geb. 1988 in Amberg. Studiert Germanistik in Erlangen. Herausgeber der Literaturzeitschrift »Seitenstechen«. Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften, u.a. in KRACHKULTUR. Wurde beim 23. open mike 2015 mit dem Preis der taz-Publikumsjury ausgezeichnet. Im Frühjahr 2016 erschien sein Romandebüt »Ymir oder: Aus der Hirnschale der Himmel« im homunculus verlag. Mit seiner Erzählungssammlung »Ein Vogel ist er nicht« (Topalian & Milani, 2019) schaffte er es soeben auf die Hotlist 2020. Er lebt mit Frau und zwei Kindern in Erlangen.

Titel

Ein Vogel ist er nicht

Was wäre wenn? Philip Krömer beleuchtet historische Persönlichkeiten wie Friedrich II, Napoleon, Edgar Allan Poe oder die frühen Flugpioniere unter dieser Prämisse. Was wäre wenn ... Kaiserin Sissi und Ludwig II. ihre Positionen tauschten, ohne daß jemand es merkt? Was geschähe, wüchse dem Feldherren Napoleon mitten in der Schlacht von Waterloo ein zartes Blümchen auf der Stirn? Spielte sich der Absturz des Ikarus wirklich so ab, wie wir es kennen? Glaubt man diesen zwischen heiterer Umdeutung, literarischer Ausschweifung und entfesseltem Gedankenspiel wechselnden Erzählungen, dann war alles ganz anders. Wilder. Bunter. Subversiver. Bekannte Gestalten in völlig neuem Gewand!

»Mal phantastisch, mal absurd. Immer sprachlich außergewöhnlich, immer fesselnd vom ersten Wort. Kurzgeschichten epischer Schönheit.«
Nürnberger Nachrichten

»Das ist alles andere als L’art pour l’art oder ein großer literarischer Jux. Es hat Relevanz. Philip Krömer schreibt eine anspruchsvolle, aber süffige Prosa, die phantasievoll mit alten Stilen spielt und sich wohltuend vom lakonischen Ton vieler junger Autoren abhebt. Sie ist zudem genau gearbeitet in Klang, Rhythmus und Form. Und sie steht in der Tradition so bedeutender Humoristen wie Ror Wolf, Urs Widmer, Wolfgang Hildesheimer oder Arno Schmidt. Philip Krömer gelingt es sogar mit nur einem einzigen Satz Mythen und Geschichte umzuschreiben.«
Bayern 2, Dirk Kruse

Krachkultur 18/2017

Philip Krömer (*1988), dessen Kurzgeschichte »Vom Säen und vom Ernten« besondere Blüten treibt, überrascht auch sprachästhetisch.