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Martin Brinkmann

Martin Brinkmann, geb. 1976 in Bremerhaven, promovierter Germanist, lebt als Literaturagent in München.

Titel

111 Gründe, Bayern München zu hassen

Der FC Bayern lässt niemanden kalt. Besinnungslose Verehrung oder abgrundtiefe Abscheu – das sind die gängigen Reaktionen auf den Rekordmeister aus dem Süden. Nach dem historischen Triple-Sieg und der Vorstellung von Pep Guardiola als neuem Trainer des Starensembles von der Isar kennt der Hype nun keine Grenzen mehr. Auch die Steueraffäre um Uli Hoeneß kann der Euphorie keinen Abbruch tun. Ganz Bayern (also alle, die keine Sechzger sind) platzt vor Stolz. Mia san mia als lederhosenknarzendes 24-Stunden-Lebensgefühl. Der Rest der Republik (wenn noch nicht vom FC-Bayern-Bazillus befallen) knirscht vor Wut immer lauter mit den Zähnen und köchelt derweil die guten alten Vorurteile wieder auf.
Was aber – abgesehen vom allzu menschlichen Gefühl des Neids – schürt den unbändigen Hass? Gibt es ernst zu nehmende Gründe? Was steckt wirklich hinter der Wut auf die Bayern? Ist es der berühmte Dusel? Der Hollywood-Faktor? Die Arroganz des Siegers? Die Eleganz des Kaisers? Die Wortgewalt von Kalle Rummenigge? Dieser Band versammelt 111 Gründe, Bayern München zu hassen. Geschrieben von etwa 66 Autoren, fast alle (bis auf einen) treue Fans anderer traditionsreicher Erst- und Zweitligavereine. Der zwölfte Mann liebt nicht nur seinen Verein – er hasst auch den einen anderen. Garantiert vorurteilsbelastet und mit Guardiola-, äh, grandioser Gaudi-Garantie.

»Hass! Hass ist nicht gut! Hass ist kein guter Ratgeber! Hass ist kein Wegbegleiter.«
Uli Hoeneß

»Ein Geschenketipp für alle anständigen Menschen in unserem Land.«
Atze Schröder

»Sehr vergnügliche Lektüre – wahrscheinlich auch für die Bayern-Fans, die ja immer sagen, wie es auch im ersten Kapitel heißt, ›Euer Hass ist unser Stolz‹.«
WDR /Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs

»Der FC Bayern München gewinnt oft, was nicht schön ist für die vielen Menschen, die ihn nicht mögen. Trost bietet die ›Motz- und Meckerschrift‹, die man nach dem nächsten Champions-League-Sieg trotzig aus dem Regal holen kann.«
Süddeutsche Zeitung